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Leckerbissen für Dressur-Freunde

Bettenröder Dressurtage Leckerbissen für Dressur-Freunde

Nicht oft gehen Olympiasieger oder Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften in der Region an den Start - regelmäßig aber auf dem Hof Bettenrode. Hier beginnt am Donnerstag die 13. Auflage der Bettenröder Dressurtage. Die Stars der Szene geben sich ein Stelldichein.

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Konzentrierte Arbeit: Tessa Frank im vergangenen Jahr bei den zwölften Bettenröder Dressurtagen mit Famous Boy.

Quelle: Swen Pförtner

Bettenrode. Den klangvollsten Namen trägt Nadine Capellmann, vierfache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin mit der Mannschaft. Anabel Balkenhol, Olympiateilnehmerin der Spiele in London 2012, nennt eine WM-Bronzemedaille ihr Eigen. Nicht zu vergessen Juliane Brunkhorst, Holga Finken oder Hubertus Schmidt, der später, aber nicht zu spät gemeldet hat. Philipp Hess, Vorsitzender des Reitvereins Hof Bettenrode und selbst ein Dressurreiter der Spitzenklasse, freut sich, wieder einmal „nationale und internationale Dressurgrößen“ begrüßen zu können.

Im Vergleich zum Nennungsschluss sind noch einmal einige Reiter dazugekommen. Am Mittwoch gingen die Turnier-Verantwortlichen von etwa 190 Startern aus, die rund 500 Startplätze belegen. Auch in logistischer Hinsicht wurde aufgestockt: 155 mobile Perdeboxen werden auf dem Hof Bettenrode bereitstehen, 30 Stellplätze für Lkw werden bereitgehalten.

Philipp Hess im Dauereinsatz

Zu den bekanntesten Reitern aus der Region zählen Marion Loew (Göttingen), Cora Jacobs (Bad Harzburg), Inka Rossek (Bovenden) und eben Hess, der wieder einmal im Dauereinsatz sein wird. „Er wird sowohl mit ganz jungen Pferden am Donnerstag und mit seinen Spitzenpferden in den schweren Prüfungen ab Freitag antreten“, berichtet Pressesprecherin Maike Kayser.

Hess wurde am vergangenen Wochenende in Adelebsen Bezirksmeister, was ihm zusätzlichen Rückenwind verleihen dürfte. Am Donnerstag, dem regionalen Tag des Dressurspektakels, trifft er einerseits auf Amateurreiter aus der Region, andererseits werden bereits einige Profis ihre Pferde testen. „Einige arrivierte Reiter wollen ihre Tiere nach dem langen Transport an die Gegebenheiten gewöhnen“, erläutert Kayser. In jedem Fall treffe Hess währen der Dressurtage auf „Top-Konkurrenz“.

Turnierleiter Klaus Storbeck, selbst ein geschätzter Dressurrichter, freut sich in erster Linie auf die Prüfungen für die Jungpferde. „Da wäre am Donnerstag die Prüfung für drei- bis vierjährige Pferde, von denen wir die besten am Sonnabendnachmittag wiedersehen. Dann gibt es die Qualifikation fürs Bundeschampionat der fünf- und sechsjährigen Pferde und vor allem der Burgpokal“, zählt er auf.

Bei der Grand-Prix-Tour der besten Kombinationen hofft Storbeck auf „gleichmäßig besetzte Felder“. Dem sollte allerdings kaum etwas im Wege stehen: „Wir haben nicht nur ein bis zwei Spitzenpferde, sondern allgemein ein hohes Niveau.“

Kurzweilige Unterhaltung

Auf großes Interesse stoßen regelmäßig die Kommentare von Christoph Hess, Vater von Philipp Hess, der auch bei der 13. Auflage der Dressurtage per Lautsprecher einzelne Prüfungen begleitet. Und auch jenseits des Dressur-Vierecks wird kurzweilige Unterhaltung geboten - für die Sponsoren etwa am Freitag beim sogenannten Welcome-Abend, wenn wieder ein kunstvoll verziertes Holzpferd für den guten Zweck versteigert wird.

Am Mittwoch kümmerte sich das Aufbauteam um den „letzten Feinschliff“, so Kayser, nun muss nur noch das Wetter mitspielen. Und es sieht, bis auf die eher mäßige Prognose für Freitag, gar nicht so schlecht aus. „Wir hoffen eher auf Sonnencreme als auf Regenschirm“, sagt Kayser.

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22.07.2017 - 10:16 Uhr

Vier Erstrundenspiele mussten am Mittwoch abgebrochen werden. Der Zeitplan im Niedersachsen-Pokal ist eng. Update am Samstag: Lupo gegen Egestorf wurde auf Dienstag verschoben.

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