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16-Jähriger Mündener siegt beim Hemelner Bergzeitfahren

Nikuradse lässt Konkurrenz hinter sich 16-Jähriger Mündener siegt beim Hemelner Bergzeitfahren

Einen besonderen Sieger hat es bei Oelles Bergzeitfahren für Radsportler in Hemeln gegeben: Der erst 16-jährige Nicolas Nikuradse absolvierte die 5,4 Kilometer lange Strecke in 12:27 Minuten und ließ damit namhafte Konkurrenz hinter sich.

Hemeln. Auf Platz zwei und drei landeten Thomas Göllner (12:30 Minuten) sowie der Göttinger Kai-Henrik Günther (12:38).

„Das kam für mich absolut überraschend. Aber der Erfolg ist für mich ein großer Schritt im Radsport“, sagte Nikuradse, der „sehr motiviert“ in den Wettkampf gegangen sei. „Ich habe vielleicht etwas zu schnell angefangen. Aber die Möglichkeit, unter die ersten Drei zu fahren, hat mich gepusht und mir vor allem auf dem letzten Kilometer Kraft gegeben“, resümierte der Mündener.

Insgesamt nahmen am Abschlussrennen des Refratechnik-Zeitfahrcups 90 Personen teil. Gesamtsieger der Rennserie wurde Holger Faupel vor Günther, während bei den Frauen Anja Schneidenbach triumphierte. Faupel siegte, obwohl er beim letzten der drei Zeitfahren nicht antrat. „Das gab es noch nie“, berichtete Frieder Uflacker von der Agentur personal sports, die das Event gemeinsam mit dem Tuspo Weende zum elften Mal ausgerichtet hat.

Zufrieden war der Hauptorganisator von den Wetter-Bedingungen wie auch von der Vielfalt der Teilnehmer, die den Geburtsjahrgängen 1954 bis 2006 angehörten. „Es ist eindeutig die Tendenz zu erkennen, dass wir ein breites Teilnehmerfeld ansprechen – und das ist auch das, was wir immer wieder betonen möchten“, so Uflacker.

Die schnellsten Frauen in Hemeln waren Jasmin Corso (15:00), Schneidenbach (15:53) und Janine Wienke (16:39). Die Teamwertung sicherte sich „Tuspo Time Try“.

Ursprünglich war geplant, das Rennen in Hemeln letztmals durchzuführen. Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer sei die endgültige Entscheidung aber noch nicht gefallen, berichtet Uflacker. Sieger Nikuradse würde es jedenfalls begrüßen, noch einmal die traditionsreiche Strecke zu befahren: „Dann würde ich versuchen, meine Zeit zu unterbieten und wieder unter die ersten Drei zu kommen“, betont der Teenager.

Von Timo Holloway

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