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16. Westernreit-Turnier des Reit- und Fahrvereins Gieboldehausen

100 Pferd-Reiter-Kombinationen starten 16. Westernreit-Turnier des Reit- und Fahrvereins Gieboldehausen

Am kommenden Sonnabend und Sonntag, findet das 16. Westernreitturnier des Gieboldehäuser Reit- und Fahrvereins 1954 statt. An diesem Wochenende werden rund 100 Pferd-Reiter-Kombinationen auf der Anlage am Kälberboy an den Start gehen. Beginn ist am Sonnabend um 9 und am Sonntag gegen 10 Uhr.

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Hut, Jeans und Stiefel gehören zur klassischen Grundausstattung beim Westernreiten.

Quelle: Schneemann

Gieboldehausen. Das Westernreiten hat seinen Ursprung in Amerika. Für die Cowboys gehörte es zum Alltag, bis zu 16 Stunden im Sattel zu sitzen. Deshalb brauchten sie ein ausdauerndes Pferd mit bequemen Gängen, damit sie es den ganzen Tag im Sattel aushielten.  „Die Pferde müssen möglichst eigenständig arbeiten und auf kleinste Gewichts- und Schenkelhilfen reagieren“, erklärt Pressewartin Janina Gerhardy.

Daher kommt auch die typische einhändige Zügelführung („Neck-Reining“). An den Turniertagen werden verschiedene Disziplinen der Westernreitweise gezeigt. Besonders langsame und flache Varianten der drei Grundgangarten  werden bei der Turnierdisziplin Pleasure demonstriert.

Von einfachem Reiten in den Grundgangarten bis hin zur hohen Schule – im Englischen Reitstil: Dressur – ist auch beim Westernreiten eine große Bandbreite des Könnens beeinflusst von der Iberischen Reitweise. Im Gegensatz zum Englischen Reitstil sind Westernpferde darauf trainiert, bei einem Impuls, zum Beispiel der Hilfe zum Antraben, zu reagieren und dann ohne weitere Einwirkung des Reiters in diesem Tempo zu bleiben.

Im Rahmen der Ersten Westernreiter Union (EWU) gibt es eine Ausbildungsskala als Zielvorgabe. Spektakuläre Stopps, bei denen das Pferd mit der Hinterhand fast auf dem Boden sitzt und mit den Vorderbeinen weiterläuft, oder schnelle Drehungen um die Hinterhand, verbunden mit rodeomäßiger Atmosphäre sind nicht selten.

Allerdings gibt es auch hier Regeln, wie Reiter und Pferd bei einem Turnier ausgestattet sein müssen. Das variiert von Disziplin zu Disziplin. Hut, Jeans und Stiefel gehören immer dazu. Genau wie bei anderen Reitweisen gilt es jedoch auch beim Westernreiten, eine solide Ausbildung zu absolvieren. Das bedeutet in erster Linie das Üben von Basiselementen und nicht das Reiten von Showhöhepunkten.

Am Sonntag kommen nachmittags auch die Hundefreunde auf Ihre Kosten. Dann findet der „Horse-Dog-Trail“, bei dem nicht nur Pferd und Reiter eine Einheit bilden, sondern auch ein Hund mit einbezogen wird, statt.

Von Christian Roeben

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