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18. ADAC-Nacht-Trial startet am 1. August in Uslar

Mit Gefühl durch die Nacht 18. ADAC-Nacht-Trial startet am 1. August in Uslar

Es ist wieder soweit: Die Elite der Trialfahrer kommt alle zwei Jahre in den Solling. Am Sonnabend, 1. August, ab 21.01 Uhr kicken ein gutes Dutzend deutsche und internationale Piloten ihre Trial-Motorräder an. Zeit für den 18. Internationalen ADAC-Nacht-Trial in Uslar-Fürstenhagen.

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ADAC-Nacht-Trial in Uslar-Fürstenhagen

Quelle: Archiv

Uslar-Fürstenhagen. Zum zweiten Mal beim Heimspiel dabei ist der 19-jährige Manfred Sustrate vom MSC Weser-Solling. Rund drei Stunden geht es für ihn und seine Konkurrenten mit viel Balancegefühl und sensibler Gashand über meterhohe Felsen, rutschige Baumstämme und mannshohe Steinstufen. Es gewinnt der Fahrer, der am Besten das Gleichgewicht behält.

 

Sechs Geländesektionen nehmen die Piloten mit den rund 70 Kilogramm leichten Trial-Motorrädern unter Flutlicht in Angriff. Darunter ist ein neu angelegter Abschnitt aus Sandsteinen, an dem die Nacht-Trial-Crew ein halbes Jahr gefeilt hat.

 

Geblieben ist der kompakte Aufbau des ADAC Nacht-Trial: Die Action verteilt sich auf einer Länge von nur rund 300 Metern. Nur wenige Minuten Fußweg liegen zwischen den zahlreichen Zuschauerpunkten. Am stadionartigen Halbrund an der Vereinshütte werden wieder mehrere Hundert Zuschauer die Akteure in zwei nebeneinander liegenden Sektionen anfeuern. Dietrich Siemon, Fahrtleiter des Nacht-Trial und Erster Vorsitzender des MSC Weser-Solling, sagt zum Stand der Dinge: „Seit Jahresanfang bauen wir an den Sektionen. Jetzt geht es in die heiße Phase. Mit 25 Mann bereiten wir an den kommenden Wochenenden neue spektakuläre Fahrspuren vor und machen das gesamte Gelände startklar.“

 

Trial-Piloten sind die Akrobaten, Kletterer und Strategen des Motorradsports. Beim Trial gewinnt, wer mit seinem Motorrad schwierige Geländeabschnitte fehlerfrei meistert. Mit Körperbeherrschung und Gespür für die millimetergenaue Linie suchen Trialfahrer den besten Weg über Hindernisse und die perfekte Einheit mit ihrem Motorrad. Körperkontakt mit Hindernissen oder Bodenberührung mit den Füßen führen zu Strafpunkten. Geschwindigkeit spielt keine Rolle, es gibt lediglich ein Limit für die Fahrzeit.

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