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2. Damenbasketball-Bundesliga: BG 74 als Favorit gegen Hagen

Sykora setzt auf „die sechste Frau“ 2. Damenbasketball-Bundesliga: BG 74 als Favorit gegen Hagen

Es ist schon ein wenig unfair, was Ondrej Sykora plant. „Wir werden gegen Hagen mit sechs statt fünf Spielerinnen auflaufen“, sagt der Trainer der BG 74 Veilchen-Ladies.

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Leistungsträgerin und Scharfschützin: Melissa Zornig ist eine von drei US-Amerikanerinnen im Team der Veilchen-Ladies.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Tatsächlich meint der Tscheche mit dieser Aussage natürlich das Publikum, auf dessen Unterstützung er am Sonntag im ersten Saison-Heimspiel der 2. Damenbasketball-Bundesliga gegen die Phoenix Hagen Ladies baut. Tip-Off der Begegnung ist um 16 Uhr in der Sporthalle des Felix-Klein-Gymnasiums.

Beide Mannschaften haben den Saisonauftakt in der Liga in den Sand gesetzt. Die Göttingerinnen befinden sich im Gegensatz zum Kontrahenten aus Westfalen aber schon wieder im Aufwind. Während die BG 74 ihr Pokalspiel gegen Braunschweig siegreich abschloss, schied Hagen in der ersten Runde mit 55:68 gegen Ligakonkurrent GiroLive-Panthers Osnabrück aus. Sykora warnt jedoch: „Sie haben sich in beiden Partien stark präsentiert. Ihre Spielerinnen sind immer bereit, alles zu geben.“

Trotzdem sind die Veilchen-Ladies gegen die Phoenix-Ladies klar favorisiert. Die achtplatzierten Gastgeberinnen können mit Monique Smalls, Nikki Jones, Melissa Zornig sowie Sykoras Frau Zuzana Polonyiova auf vier Ausländerinnen vertrauen, der Tabellensiebte setzt stattdessen ausschließlich auf junge deutsche Akteurinnen. Alterspräsidentin im Gästeteam ist Sophia Mücke mit gerade einmal 24 Jahren. Auffällig ist, dass sechs der Feuervögel größer als 1,80 Meter sind.

Darunter Flügelspielerin Elina Stahlmeyer, die sich im ersten Spiel mit 20 Punkten als Topscorerin auszeichnete, sowie die erst 18-jährige Alina Gimbel. Die 1,86 Meter große Centerspielerin läuft für die Junioren-Nationalmannschaft auf und gilt als großes Talent. Das zwingt die körperlich kleiner besetzten Veilchen zum Handeln. „Wir haben deshalb eine Strategie gegen die Centerinnen von Hagen ausgearbeitet“, betont Sykora.

Da sein Team variabel genug ist, um auf den Gegner zu reagieren, dürfen die Fans keinen typischen Spielstil erwarten. „Wir werden immer hart verteidigen und versuchen, attraktiv zu spielen. Der Rest ist aber vom jeweiligen Kontrahenten abhängig“, erklärt Sykora. Alle Spielerinnen stehen ihm zur Verfügung – plus Zuschauer.

Von Rupert Fabig

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