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2. Damenbasketball-Bundesliga: Coach der BG 74 warnt vor Gastgeber Phoenix Hagen / Vorletzter unter Druck

Sykora: Playoffs für Veilchen-Ladies noch kein Thema 2. Damenbasketball-Bundesliga: Coach der BG 74 warnt vor Gastgeber Phoenix Hagen / Vorletzter unter Druck

Ondrej Sykora weiß, wie gefährlich überschäumende Euphorie nach einem grandiosen Erfolg sein kann, besonders wenn der nächste Gegner ein vermeintlich krasser Außenseiter ist. Deshalb wird der Coach des Damenbasketball-Zweitligisten BG 74 nach dem 78:50-Heimsieg gegen den Playoff-Konkurrenten Barmer TV Wuppertal nicht müde, vor dem erst dreimal siegreichen Tabellenvorletzten Phoenix Hagen zu warnen, bei dem die Veilchen-Ladies am heutigen Sonnabend um um 19 Uhr zu Gast sind.

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Dynamik pur: Lucie Thüring (l.) ist für die Veilchen unverzichtbar.

Quelle: SPF

Göttingen. Sykora ist überzeugt, dass die Phoenix-Frauen, die spätestens nach der 52:62-Pleite bei den bis dahin punktgleichen Bender Baskets Grünberg in höchster Abstiegsnot schweben, verbissen kämpfen werden, um sich aus der aktuellen Bedrängnis zu befreien. Dass die Hagenerinnen nicht unterschätzt werden dürfen, haben sie mit ihren Siegen gegen Braunschweig und Hannover gezeigt. Gegen beide Teams hatten die Göttingerinnen den Kürzeren gezogen. Topteams wie die Panthers Osnabrück und den Barmer TV hatte Phoenix, das ausschließlich deutsche Spielerinnen im Kader hat, immerhin an den Rand einer Niederlage gebracht. Stärkste Akteurin im Dress von Phoenix Hagen ist Elina Stahlmeyer, die nach einem USA-Aufenhalt bei Rotenburg/Scheeßel  Bundesliga-Luft schnupperte. Die 23 Jahre alte, 1,80 Meter große Allrounderin kommt auf einen Schnitt von 13,9 Punkten und 7,7 Rebounds. Ihr steht in Sachen Korbgefahr die erst 17-jährige Leonie Schütter (13,6/3,6) nur wenig nach.

Für die BG 74 spricht indes, dass sie im Hinspiel gegen Hagen mit 73:43 ihren höchsten Saisonsieg gefeiert hat. „Phoenix ist aber wesentlich stärker, als unser Sieg im Hinspiel und die aktuelle Tabellensituation es zeigen. Wir müssen deshalb weiter hart arbeiten, um das für den weiteren Saisonverlauf so wichtige Auswärtsmatch für uns zu entscheiden. Der Sieg gegen Wuppertal war ein toller Auftakt ins neue Jahr. Aber noch ist nichts sicher“, unterstreicht Sykora. Für den Coach des Tabellendritten ist der Klassenverbleib erst sichert, wenn zehn Siege eingefahren sind. Schon gar nicht mag er sich jetzt Gedanken über die Playoffs machen: „Schritt für Schritt müssen wir uns weiter entwickeln. Mit Hagen, Braunschweig und Osnabrück haben wir in den nächsten Wochen äußerst harte Gegner. Erst danach werden wir darüber reden, ob wir ernsthaft in den Kampf um den Aufstieg eingreifen können.“ mig/sir

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