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2. Damenbasketball-Bundesliga: Veilchen-Ladies spielen um Titel

„Haben das gewisse Etwas“ 2. Damenbasketball-Bundesliga: Veilchen-Ladies spielen um Titel

„Wir haben in dieser Saison schon alles erreicht. Die Finalteilnahme ist lediglich die Kirsche auf der Torte“, sagt Zuzana Polonyiova. Doch nun geht es für die spielende Co-Trainerin und ihren Veilchen-Ladies darum, den Kuchen auch zu essen.

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Entscheidendes Matchup: BG-Centerin Nicole Jones (rechts) soll ihre Osnabrücker Widersacherin Alysa Horn aus dem Spiel nehmen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Denn nach 27 Partien entscheidet sich die Frage über Meisterschaft und Aufstieg im definitiv letzten Saisonspiel der 2. Damenbasketball-Bundesliga. 1:1 steht es in der Serie zwischen den Veilchen-Ladies und Girolive Panthers Osnabrück.

Beim Gewinner knallen nach Ende der am Sonnabend um 18 Uhr in Osnabrück beginnenden Begegnung die Sektkorken, der Verlierer muss mindestens ein weiteres Jahr im Unterhaus verweilen.

Nach der dramatischen 51:52-Heimniederlage in letzter Sekunde tritt die BG 74 als leichter Außenseiter an. Unterstützt wird dieser Fakt durch die Tatsache, dass die Göttingerinnen in beiden bisherigen Endspielen – auch beim Auftaktsieg in Osnabrück – nur von jeweils einem extrem starken Viertel zehrten.

Ansonsten waren die Panthers das überlegene Team, bereiteten der BG besonders in Spiel zwei große Probleme in der Offensive und legten Topscorerin Monique Smalls an die Kette. Für Veilchen-Trainer Ondrej Sykora ist dies jedoch kein Grund zur Besorgnis. „Entscheidend wird in erster Linie sowieso die Defensive und der Kampfgeist sein. Um ein Finale zu gewinnen, braucht es das gewisse Etwas. Und das hat meine Mannschaft“, sagt der Tscheche.

Am Spielstil will Sykora nichts ändern. „Der hat uns schließlich so weit gebracht“, erklärt er. Dass das Do-or-Die-Match auswärts stattfindet, sei ebenso nicht von Bedeutung. Bester Beleg hierfür seien die zwei Siege bei den Panthers während der regulären Saison sowie in den Playoffs.

Keine Sorgen müssten sich die Veilchen-Anhänger, die ihr Team wieder in Scharen begleiten werden, um Nicole Jones machen, berichtet Sykoras Frau Polonyiova. Die Centerin hatte mit zwei vergebenen Freiwürfen den möglichen Erfolg im „Finale dahoam“ vor einer Woche liegen gelassen. „Sie ist aber genauso wie die restliche Truppe gut drauf, wir mussten niemanden gesondert aufbauen und haben auch nicht extra Freiwürfe trainiert“, so Polonyiova.

Stattdessen lag der Fokus im Training auf der Verteidigung. Um eine Chance zu besitzen, sei es notwendig, die Kreise von Osnabrücks Legionärs-Trio Angela Pace, Emma Duincker und Alysa Horn einzuschränken. Eine Sonderaufgabe könnte Aufbauspielerin Lucy Thüring erwarten, die trotz ihres im Playoff-Halbfinale gegen Wolfenbüttel erlittenen Nasenbeinbruchs mit einer Maske spielen wird. Auch der Rest der Mannschaft ist fit.

Von Rupert Fabig

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