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Sinske sichert sich Sieg im Schlussspurt

2. Eichsfelder Radsporttag Sinske sichert sich Sieg im Schlussspurt

Einen umjubelten Heimsieg hat es bei der zweiten Auflage des Eichsfelder Radsporttages gegeben: Der Radrennfahrer Yannick Sinske vom Mitausrichter Tuspo Weende triumphierte nach 85 Kilometern im Hauptwettkampf. Insgesamt begaben sich in elf Altersklassen fast 300 Akteure auf den Rundkurs mit Start und Ziel in Esplingerode.

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Starker Nachwuchsfahrer: Finnley Hartz (l.) vom Tuspo Weende holt sich in der U19-Altersklasse im Endklassement den vierten Platz.

Quelle: r

Eichsfeld. Sinske konnte sich etwa sechs Kilometer vor dem Ziel mit dem Weimarer Jonathan Plag vom Feld absetzen und anschließend knapp vor dem herannahenden Hauptfeld den Schlussspurt für sich entscheiden. „Ich hatte einen starken Begleiter. Wir haben beide darauf gesetzt, dass wir es schaffen können, bis zum Ziel durchzuhalten - und das war der Unterschied zu vorherigen Fluchtgruppen“, bilanzierte Sinske.

Mit dem Renntag zufrieden war nicht nur der 27-Jährige, sondern auch Michael Kohlrautz vom Mitausrichter VCE Duderstadt: „Esplingerode hat super mitgemacht. Die Akzeptanz der Bürger war hoch“, sagte er. Ob es 2017 die dritte Auflage des Radsporttages geben wird, solle sich „in etwa einer Woche entscheiden“.

Das Meldeergebnis war ähnlich wie im Vorhjahr, obwohl eine düstere Wetter-Prognose, die Gewitterwolken vorhergesagt hatte, das Schlimmste hatte befürchten lassen. Der Renntag blieb indes komplett frei von Nässe und Funkentladungen. Zudem war es deutlich windstiller als im Vorjahr. So wurden auf der 8,5 Kilometer langen Runde, die zunächst gen Obernfeld, dann Richtung Westerode und zurück nach Esplingerode führte, zwei leichte Anstiege zum Gratmesser.

Im Rennen der Frauenklasse siegte nach 51 Kilometern Stefanie Paul (RSG Hannover) vor Beate Zanner (1. RC Jena). Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist der Tuspo Weende in den Nachwuchsklassen. Am besten schnitten die beiden Viertplatzierten Paul Petry (U11) und Finnley Hartz (U19) ab. Jeweils Fünter wurden Tobias Buck-Gramcko (U17) und Hannah Buch (U15).

Entsprechend war die Freude der Heimfahrer umso größer, als im Eliterennen, in dem auch der Sieger der diesjährigen Tour d´Energie, Christian Müller mitfuhr, ein Tuspo-Trikot als erstes in Ziel fuhr. Siebter wurde hier mit Frieder Uflacker ein weiterer Fahrer der Blau-Weißen. Für den Heimsieger Sinske ist der Erfolg mit dem Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse, die A-Klasse, verbunden. Für die 85 Kilometer lange Strecke benötigten er und seine Konkurrenten im Übrigen gerade einmal zwei Stunden.

Negativtrend entgegengewirkt

Radrennen wie jenes in Esplingerode sind eine vom Aussterben bedrohte Spezies: Denn immer häufiger werden Lizenz-Wettkämpfe auf einem ganz kurzen Rundkurs ausgetragen. Der Vorteil daran? Die Absicherung der Strecke ist leicht zu bewerkstelligen. Ein Nachteil kurzer Runden ist aber ebenso offensichtlich, müssen die Aktiven doch bis zu 100-mal plump im Kreis fahren. Die Meldezahlen beim Eichsfelder Radsporttag legen nahe, dass die lange Runde unter den Aktiven als attraktiv wahrgenommen wird. Mit dem Rennen, das 2014 erstmals als Landesmeisterschaft ausgetragen und in den beiden Folgejahren als „Radsporttag“ fortgeführt wurde, haben VCE Duderstadt und Tuspo Weende einen Wettbewerb auf großer Runde ins Leben gerufen – und so eindeutig einem Negativtrend entgegengewirkt. th

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