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3. Volleyballliga: ASC 46 nach 1:3 nun Letzter

Ohne Fortüne 3. Volleyballliga: ASC 46 nach 1:3 nun Letzter

Ein aufmunternd klatschendes Publikum und lobende Worte des gegnerischen Trainers – und dennoch waren die Volleyballer des ASC 46 der große Verlierer des Spieltags in der dritten Liga.

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Scheitert am Ammerländer Block: ASC-Angreifer Wollring.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Während die Königsblauen ihr Heimspiel gegen die VSG Ammerland mit 1:3 (23:25, 22:25, 25:21, 15:25) verloren, gewann der VfL Lintorf sein Match gegen den USC Münster mit 3:0. Dadurch rutscht der ASC 46 auf den letzten Tabellenrang ab und steht jetzt auf dem einzigen Abstiegsplatz.

Dabei war die Niederlage unnötig wie ein Kropf. Erneut präsentierten sich die Göttinger gegen einen deutlich besser platzierten Gegner über weite Strecken ebenbürtig. Sinnbildlich für das ganze Match war der Ausgang des ersten Satzes: Der ASC war für die Highlights zuständig, Ammerland machte die entscheidenden Punkte. 16:18 durch einen Monsterblock von Fabian Hecker, 20:22 durch einen starken Angriff von Außen Michael Wollring, das 22:23 erzielt Stefan Tröstler mit einem krachenden Aufschlag.

Beim Stand von 23:23 nimmt Ammerlands Coach Torsten Busch die Auszeit, danach verschlägt Tröstler sein Service und die Gäste machen routiniert den Punkt zum 25:23 Satzgewinn. Ruhe und Sicherheit gaben zumeist den Ausschlag zu Gunsten der Gäste, wenn das Spiel eng wurde. „Das Korsett unserer Defensive spielt so seit 15 Jahren zusammen und hat Zweitligaerfahrung. Annahme und Verteidigung sind selbst in der zweiten Liga noch die entscheidenden Faktoren, und da haben wir etwas mehr Qualität gehabt. Mit der heute gezeigten Leistung sollten die Göttinger den Klassenerhalt schaffen“, sagt Busch.

Auch im zweiten Satz war der ASC auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten, musste aber meist einem kleinen Rückstand hinterherlaufen und stand nach dem 22:25 wieder mit leeren Händen da. Doch einmal mehr zeigte sich nun die intakte Moral der Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn. In Durchgang drei ging man mit 9:8 in Führung, Ammerlands Libero Achtermann kassierte für wiederholte heftige Proteste vom Schiedsrichter die rote Karte. Der ASC zog auf 18:11 davon und holte sich den 1:2-Anschluss. Doch die Wende konnte er trotzdem nicht einleiten. Im vierten Durchgang reagierten die Gäste cool auf den verlorenen Satz, während die Göttinger Offensive streckenweise überdrehte und Fehler machte.

„Wir haben erneut ein ordentliches Spiel abgeliefert, lange Zeit wenig Fehler gemacht und viel Druck erzeugt. Satz eins oder zwei hätten wir gewinnen dürfen oder sogar müssen. Nun wünsche ich mir für die kommenden zwei Wochen immer zwölf gesunde Spieler im Training. Wir werden weiter ackern und haben gegen Münster ein echtes Endspiel“, betont Polkähn.

Von Peter König

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03.12.2016 - 20:32 Uhr

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