Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
30. Nesselröder Pfingstturnier mit rund 1400 Starts

„Spannender als ein Länderspiel“ 30. Nesselröder Pfingstturnier mit rund 1400 Starts

Ein Blick auf seine Wetter-App machte Arnold Rittmeier kurzzeitig stutzig. Die Smartphone-Anwendung zeigte dem Vorsitzenden des Reitervereins St. Georg Nesselröden für den kommenden Montag Schauer an. Doch das kann eigentlich nicht sein.

Voriger Artikel
39. Offene Göttinger Stadtmeisterschaften
Nächster Artikel
Letzte Fahrt der Saison für HG Rosdorf-Grone

Beim 30. Nesselröder Pfingst-Reitturnier können sich die Besucher auf über 1400 Starts in Springreiten und Dressur freuen.

Quelle: Richter

Nesselröden. „Bernd Frölich hat mir gutes Wetter zugesagt“, erklärte Rittmeier, und dieses Versprechen muss eigentlich eintreten, ist eben jener Frölich doch nicht nur Nesselröder Ortsbürgermeister, sondern auch Schirmherr des traditionellen Pfingstturniers, das der Verein von Sonnabend bis einschließlich Montag veranstaltet.

 

Bei der 30. Auflage rechnen die Veranstalter mit rund 600 Pferden und knapp 1400 Starts. Etwas besonderes, sagt Rittmeier, habe man sich für die Jubiläums-Veranstaltung nicht ausgedacht: „Es ist alles so wie immer“, sagt der Vorsitzende, und das ist beileibe nichts schlechtes, genießt das Turnier doch schon lange bei Sportlern und Zuschauern einen exzellenten Ruf. Was vor 30 Jahren als Reittag begann und „ganz provisorisch“ vonstatten ging, wie sich Rittmeier erinnert, hat sich inzwischen zu einem Sportwochenende ausgeweitet, an dem diesmal Reiter aus Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt an den Start gehen.

 
Auf das Mannschaftsspringen am Sonntag ab 17 Uhr, an dem rund ein Dutzend Teams und viele Eichsfelder um den Sieg kämpfen werden, freut sich Rittmeier besonders. „Im letzten Jahr war das spannender als ein Länderspiel“, versichert er. Neben zwei Vertretungen des Ausrichters sind auch vierköpfige Gruppen aus Duderstadt und Krebeck dabei. „Dieses Springen ist sowohl für die Reiter als auch für die Zuschauer sehr interessant“, weiß Rittmeier. Gleiches gilt für die Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde, die am Montag um 16 Uhr beginnt und für die insgesamt 47 Teilnehmer gemeldet haben.

 
Neu im Pfingstprogramm ist der Kreykenbohm-Junior-Cup für Reiter bis zum 21. Lebensjahr am Montag um 14.30 Uhr.  Dort, kündigt Rittmeier an, könne man „guten Sport“ erleben, starten doch „die besten Reiter in diesem Alter aus der Region“. Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für das Endturnier, das im Oktober in Nörten-Hardenberg stattfinden wird. Der Vorsitzende selber wird beim „Oldie-Cup“, einer Springprüfung der Klasse A** (Montag, 10 Uhr) im Sattel sitzen. „Das lasse ich mir nicht nehmen“, freut sich Rittmeier, der gemeinsam mit Ulrich Napp, Johanna Hunold und Henrik Gäbel die Turnierleitung bildet.

 
Nach dem „Oldie-Cup“, der für Reiter ab 40 Jahren offen ist, gibt es ein gemeinsames Frühstück „für uns alte Säcke“, wie Rittmeier lachend anmerkt.  Besonders erfreut konstatiert Rittmeier die hohe Meldezahl für die Dressurwettbewerbe: „Da liegen uns deutlich mehr vor als im vergangenen Jahr.“

 
Insgesamt fühlen sich Rittmeier und die gut 100 Helfer bestens auf das Wochenende vorbereitet. „Jeder weiß, was zu tun ist“, unterstreicht der Vorsitzende. Kein Wunder, findet das Reitsportevent doch seit 1985 jährlich ohne Unterbrechung statt.
Den Zeitplan finden Sie unter reiterverein-nesselroeden.de/news/pfingstturnier-2015

 

Von Christian Roeben

Voriger Artikel
Nächster Artikel
05.12.2016 - 14:32 Uhr

Markus Gisdol feiert seinen ersten Sieg als Chefcoach des Hamburger SV. Mit sieben Punkten sind die Hanseaten nun nicht mehr Letzter. Gisdol ist erleichtert, fordert aber mehr.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt