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Starker Staats siegt im Schlussspurt

37. Kiesseeregatta Starker Staats siegt im Schlussspurt

Ein Lokalmatador hat am ersten Tag der vom Turn- und Wassersportverein Göttingen (TWG) von 1861 ausgerichteten 37. Kiesseeregatta die sportlichen Ausrufezeichen gesetzt. Max Staats siegte im Kajak Einer in der Herren-Leistungsklasse über 500 Meter und wurde im Vierer mit seinen TWG-Kollegen Zweiter.

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Quelle: Arne Bänsch

Göttingen. Im Einzelrennen setzte sich der 20-Jährige, der in Leipzig studiert, in einem eminent spannenden Rennen im Schlussspurt knapp gegen seinen stärksten Kontrahenten Marvin Stryga (MKC Münden) durch. Kleines Kuriosum: Da Staats auf Bahn eins und Stryga auf Bahn sechs startete, konnten sich diese während ihres Duells nicht sehen. „Ich habe gar nicht geguckt, aber vielleicht war das auch ganz gut, so konnte ich frei meinen eigenen Fahrstil durchziehen“, erklärte Staats anschließend. Erst knapp 100 Meter vor dem Ziel zog Zopf- und Bartträger Staats vorbei. „Im Training habe ich das sonst früher geschafft, aber er ist stark gefahren. Es war sauknapp. Schneller hätte ich auch nicht fahren können“, so der Gewinner.

37. Göttinger Kiessee-Regatta.

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Der konnte hinten heraus nochmal so richtig Gas geben, obwohl er vorher im Gegensatz zu Stryga schon drei Rennen bestritten hatte. Im Vierer war Staats knapp eine Stunde zuvor gemeinsam mit Lars Bode, Sohn von Regattaleiter Gerd Bode, Marvin Huth und Norbert Eckhardt hinter dem Bremer Quartett über 500 Meter zu Silber gefahren. „Der zweite Platz ist in Ordnung. Im vergangenen Jahr haben wir gewonnen, aber das war eine andere Mannschaft“, erklärte TWG-Trainer Alexander Baum.

14 der insgesamt 257 Teilnehmer stellte der Ausrichterverein. „Das ist eine ordentliche Quote“, stellte Regattaleiter Bode fest. Sportler aus 26 Klubs, die nicht nur aus Niedersachsen, sondern unter anderem auch aus Berlin und Nordrhein-Westfalen angereist waren, gaben auf dem Wasser ihr Bestes und genossen die perfekten Bedingungen. Bei Sonne, blauem Himmel und einer wohltuend erfrischen Brise auf dem Wasser ließ sich die traditionelle Veranstaltung, die gleichzeitig als offene niedersächsische Landesmeisterschaft über 100, 200 und 500 Meter sowie als Bezirksmeisterschaft der Schüler B und C diente, so richtig genießen. „

Es herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre hier“, erklärt Bode. Die auswärtigen Vereine waren bereits vor dem ersten Renntag angereist und hatten nahe der Rennstrecke gezeltet. Gut, dass die angekündigten Gewitter vorbeigezogen waren und es nur leicht geregnet hatte. cro

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