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Für Klasen klappt es im dritten Anlauf

40. Göttinger Stadtmeisterschaften im Tennis Für Klasen klappt es im dritten Anlauf

Der Gifhorner Friedrich Klasen, der in Hannover eine duale Ausbildung macht und für den TC BW Berlin in der 2 Bundesliga spielt, hat die Herrenkonkurrenz der 40. offenen Göttinger Tennis-Stadtmeisterschaften des Tennis- und Skiclubs (TSC) gewonnen, Juliane Triebe (Berliner SV) setzte sich bei den Damen durch.

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Erfolgreich: Friedrich Klasen gewinnt die Herrenkonkurrenz der 40. offenen Göttinger Tennis-Stadtmeisterschaften.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Für den 24-jährigen Klasen war es nach 2011 und 2015 die dritte Finalteilnahme - und der erste Sieg. Der topgesetzte Gifhorner traf im Endspiel auf Timo Stodder (SCC Berlin), der in einer fast fehlerfreien Halbfinale-Partie seinen Teamkameraden Delf Gohlke besiegt hatte (6:2, 6:1). An diese Form reichte er im Endspiel nicht mehr heran. Klasen spielte sehr variabel, schlug präzise auf, war laufstark und lockte seinen Gegner immer wieder mit kurzen Bällen ans Netz. Stodder haderte oft mit sich selbst, zeigte aber nur phasenweise seine Klasse und verlor nach 75 Minuten schließlich mit 2:6, 2:6. „Ich bin zufrieden. Das war mein erstes Turnier in dieser Saison auf Sand. Ich wusste noch nicht, wie ich drauf bin“, sagte Klasen. In zwei Wochen könnte er bei den Berliner Meisterschaften erneut auf Stodder treffen, der es verpasst hat, sich einen Tag vor seinem 20. Geburtstag selbst das größte Geschenk zu machen.

Die beiden topgesetzten Spielerinnen standen im Damen-Finale. Vinja Lehmann aus Bad Lauterberg musste sich 6:7, 2:6 gegen Triebe geschlagen geben. Break und Rebreak wechselten sich im ersten Durchgang ab, immer wieder leisteten sich beide Doppelfehler. Aus der 2:0-Führung im zweiten Satz konnte die ehemalige TSC-Spielerin Lehmann nichts machen, danach gewann sie kein Spiel mehr. Beim letzten Duell der beiden Spielerinnen hatte die Harzerin, die jetzt in Hamburg lebt und dort für den Club an der Alster spielt, gewonnen. „Meine Vorhand war heute stark, ich konnte mit Durck spielen. Der Aufschlag bei Wind ist immer problematisch“, sagte die 18-jährige Siegerin aus Brandenburg, die zum dritten Mal in Göttingen am Start war, in Zukunft aber in den USA (Kalifornien) College-Tennis und Studium verbinden wird.

Alexander Trommer (Braunschweiger THC) entschied die Herren-30-Konkurrenz für sich. Er besiegte im Finale den topgesetzten Christoph Bühren (Lohfelden) mit 7:6, 6:3.

12-Jähriger Trklja startet bei seinem Herrendebüt mit Sieg

Endspiele unter freiem Himmel: Das hätten die Organisatoren angesichts der Wetterprgnosen im Vorfeld kaum zu träumen gewagt. Bis auf eine 90-minütige Regenunterbrechung am Pfingstsonntag lief das Turnier reibungslos, vor einer stattlichen Zuschauerkulisse ging es zu Ende.
Das Team um Organisationschef Kai Dietrich, der im Herren-30-Feld erst im Halbfinale ausgeschieden war, zog ein positives Fazit. Der erst 12-jährige Armin Trklja (TSC) spielte sein erstes Herrenturnier und kämpfte den 20 Jahre älteren André Fahrner (SCW) mit 10:7 im Matchtiebreak nieder, das Achtelfinale gegen den an Position zwei gesetzten Delf Gohlke (Berlin) verlor er dann mit 0:6, 1:6. Für Lukas Bauer (TSC) war nach zwei Siegen im Viertelfinale gegen Gohlke Endstation (5:7, 3:6). Benjamin Tzschentke unterlag dem späteren Finalisten Stodder (2:6, 3:6) im Achtelfinale. Sebastian Schmiedel (TSC) musste hier gegen den Sieger Klasen die Segel streichen (4:6, 1:6).
Die Rittmarshäuserin Julia Marzoll (HTV Hannover) verpasste gegen Tatjana Stoll (Heidelberg) knapp den Viertelfinaleinzug (6:0, 4:6, 7:10). Hier war für Bernadette Dornieden gegen Yvonne Hübler (Soest) beim 1:6, 0:6 Endstation.   kal

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