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44 Minuten auf Augenhöhe

Handball-Verbandsliga 44 Minuten auf Augenhöhe

44 Minuten sind sich die beiden Lokalrivalen auf Augenhöhe begegnet. Am Ende setzte sich die eingespieltere HSG Plesse-Hardenberg beim gastgebenden TV Jahn Duderstadt mit 27:22 (14:13) vor 350 Zuschauern durch.

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Frei zum Wurf kommt in dieser Szene der Duderstädter Tobias Fritsch, HSG-Top-Torschütze Christian Brand (Nr. 20) schaut zu.

Quelle: Richter

Duderstadt. Mit Trommelwirbel sorgte die Band „Sticktrixer“ für die entsprechende Einstimmung auf dieses mit Spannung erwartete Derby gegen den Spitzenreiter. Von Trainer Ilija Puljevic sehr gut eingestellt präsentierten sich die Eichsfelder, in deren Reihen mit Marcel Effenberger und Valentin Grolig zwei gesundheitliche Wackelkandidaten standen. Deutlich verbessert im Vergleich zum Spiel gegen die HSG Rhumetal traten dabei die Jahner auf. Eine starke Anfangsphase zeigte dabei Tobias Fritsch, der auf der Mittelposition sehr selbstbewusst agierte, Verantwortung übernahm.

Das HSG-Team von Trainer Dietmar Böning-Grebe sah sich einem gleichwertigen Gegner gegenüber, der sich sehr kämpferisch zeigte. „In der ersten und der zweiten Halbzeit hatten wir den letzten Teil immer für uns“, sagte ein sichtlich zufriedener HSG-Coach. „Wir haben das Tempo immer hochhalten können“, analysierte Böning-Grebe. Was nicht zuletzt daran lag, dass die Gäste die deutlich besser besetzte Bank aufwiesen. Mit ein Grund für die Jahn-Niederlage, denn die Kraft ließ bei den Eichsfeldern mit zunehmender Spieldauer nach.

Ein Knackpunkt in der Partie war dann zweifelsohne die Verletzung von Jahn-Keeper Tymon Trojanski, der bis dahin seinem Gegenüber, dem ehemaligen Duderstädter Torhüter Christian Wedemeyer, in nichts nachstand. Bei einem Siebenmeter in der 39. Minute kam der polnische Schlussmann der Eichsfelder bei einer Rückwärtsbewegung unglücklich auf, konnte nicht weitermachen.

Zu diesem Zeitpunkt war längst noch nicht klar, wer die Halle als Sieger verlassen würde. „Ich fühle mich gut, mir ist nur ein bisschen kalt“, hatte Jahn-Coach Puljevic vor der Partie gesagt. 44 Minuten durfte er sich dann am Spiel seiner Mannschaft erwärmen, ehe es ihm dann kalt den Rücken herunterlaufen musste. Speziell der Eigensinn seines Neuzugangs Charles Eliasson wird ihm überhaupt nicht gefallen haben. Der Schwede versuchte immer wieder mit schlecht vorbereiteten Würfen zum Erfolg zu kommen, zeigte in dieser Phase keinerlei Körperspannung. „Am Ende wollte wieder jeder der Held sein“, ärgerte sich Co-Trainer Björn Breckerbohm.

TV Jahn Duderstadt: Trojanski, Gebhardt – Fritsch (4), Loest, Tetzlaff, Kornrumpf (5), Eliasson (3), Effenberger (1), Möller (3), V. Grolig (1), Stajic (5), Frankowski, Tube, Kesilis. 

Tore HSG Plesse-H.: Brand (12), Schindler, Beyer, Herrig (je 3), Regenthal (2), Glapka (2/1), Reimann, Gloth (je 1).

Stationen: 1:1 (4.), 4:3 (10.), 7:6 (15.), 9:9 (21.), 12:13 (27.), 13:14 (30./Halbzeit) – 15:15 (33.), 18:20 (45.), 19:22 (50.), 22:26 (59.), 22:27 (60./Endstand).

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