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Wettkampf um das Sportabzeichen

Grundschüler im Göttinger Jahnstadion Wettkampf um das Sportabzeichen

100 Grundschüler der Hainbundschule und Adolf-Reichwein-Schule haben am Dienstagvormittag in Göttingen mit der Prüfung des Sportabzeichens begonnen. Noch bis Donnerstag treten im Jahnstadion bei den Sportabzeichen-Tagen zahlreiche Göttinger Schüler gegeneinander an.

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Wenn zwei sich eine Bahn teilen: Bei den Sportabzeichen-Tagen im Jahnstadion kämpfen Göttinger Schüler um die beste Zeit.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Am Dienstag kämpfen Schüler der dritten und vierten Klasse um Gold, Silber oder Bronze. Am Mittwoch sind drei weitere Schulen vertreten, und am Donnerstag wird ein „Extra-Tag“ für die Tannenbergschule angeboten: Schüler von der zweiten bis zur zwölften Klasse mit Behinderung dürfen sich dann sportlich austoben. Alles in allem nehmen 500 Schüler an den Sporttagen teil - eine Zahl, die Hans-Jürgen Mack vom Stadtsportbund Göttingen (SSB) stolz macht: „Jedes Jahr haben wir so viele Teilnehmer. Und jährlich haben wir Glück mit dem Wetter“, sagt Mack glücklich.

Den teilnehmenden Grundschülern macht am Dienstag die Hitze nichts aus. „Wir haben ja alle Sonnenschutz dabei“, sagt eine Schülerin. Für Getränke und kleine Stärkungen ist gesorgt: Die Sportler stehen in den Pausen durstig an den bereitgestellten Getränkebehältern.

Trotz der hohen Temperaturen und der körperlichen Anstrengung geht es an den verschiedenen Stationen hoch her. Ob beim Weitsprung, Werfen, Sprint oder Seilspringen - überall geben die Schüler ihr Bestes. Das Seilspringen wurde dieses Jahr als weitere Disziplin in das Sportabzeichen aufgenommen. „Jedes Jahr wird das Sportabzeichen mit weiteren Sportarten modernisiert“, erklärt Mack.

Hilfe und Ratschläge untereinander sind selbstverständlich. „Hey, du hast einen Fehlstart gemacht“, ruft ein Junge seinem Klassenkameraden zu und klärt ihn auf, dass er wohl noch einmal starten müsse. „Genau das wollen wir erreichen: Dass sich die Kinder untereinander unterstützen. Zusätzlich steht natürlich die Begeisterung für den Sport im Vordergrund“, sagt ein freiwilliger Helfer, der an der Schlagball-Station steht.

Neben den Pflichtdisziplinen für das Sportabzeichen gibt es Spielangebote für die Pausen, beispielsweise eine Domino-Rallye und ein Waveboard - damit der Spaß neben dem Wettkampf nicht zu kurz kommt.

Das Sportabzeichen

„Die Olympiade des kleinen Mannes“, so nennt Hans-Jürgen Mack das Sportabzeichen für die teilnehmenden Schüler. Darin geht es um Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit. Das Sportabzeichen kann mit Gold, Silber oder Bronze absolviert werden. Am Ende bekommen alle Schüler eine Teilnehmerurkunde, und wer die nötige Punktzahl erreicht, bekommt das Sportabzeichen des deutschen Sportbundes. Bei den Prüfungen im Jahnstadion halfen Oberstufenschüler des Felix-Klein-Gymnasiums, des Max-Plancks-Gymnasiums und des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Des Weiteren kümmerten sich 20 ehrenamtliche, erfahrene Sportabzeichenprüfer um die Ergebnisse der Disziplinen. „Wie jedes Jahr muss ich mich bei den freiwilligen Helfern bedanken. Sie ermöglichen den Kindern einen Tag voller Sport, Spaß und Unterhaltung“, so Mack.

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