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70 000 Euro mehr für 1. Liga

BG-Plan 70 000 Euro mehr für 1. Liga

Ein Sieg trennt die Veilchen Ladies der BG 74 von der Damenbasketball-Bundesliga - und Geschäftsführer Richard Crowder von einem arbeitsintensiven Sommer. Im Aufstiegsfall müssen Auflagen erfüllt, Sponsorengelder akquiriert und Personalentscheidungen getroffen werden.

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Die BG 74 Veilchen Ladies wollen mit einem Sieg in Wolfenbüttel den Erstliga-Aufstieg perfekt machen.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Der ersten formalen Hürde sehen die Göttinger Verantwortlichen gelassen entgegen: Im Oberhaus ist Parkettboden Pflicht. „Erfahrungsgemäß sind aber vorübergehende Ausnahmeregelungen möglich“, sagt Crowder. So spiele beispielsweise Keltern seit Jahren auf herkömmlichem PVC-Boden, versehen mit verwirrendem Mehrzweckhallen-Linienmuster. Die technischen Voraussetzungen, beispielsweise eine am Plexiglasbrett angebrachte 24-Sekunden-Uhr, erfüllen die Göttingerinnen ohnehin schon. Eine Baustelle ist hingegen die von der Liga vorgeschriebene Einstellung eines hauptamtlichen Jugendtrainers. „So weit sind unsere Strukturen noch nicht gewachsen, wir müssen eine Lösung ausarbeiten“, informiert Crowder. Der Schlüssel dazu ist freilich finanzieller Natur.

Optimistisch in die Akquise

Und damit zum wichtigsten Handlungsgebiet. Der Etat der BG ist mittlerweile im sechsstelligen Bereich, ein elitärer Wert für einen Zweitligisten. Die erste Liga wird teurer. „60 000 bis 70 000 Euro“, will Crowder draufpacken. Konkrete Gespräche mit Gönnern seien bislang nicht geführt worden. „Es war nicht absehbar, dass sich die Mannschaft so hervorragend entwickelt. Am Tag nach der Saison starten wir mit der Akquise, ich bin optimistisch“, erklärt der 55-Jährige.

Selbst, wenn die avisierte Marke verfehlt wird, will Crowder - die sportliche Qualifikation vorausgesetzt - seinem Beirat in jedem Fall empfehlen, den Aufstieg wahrzunehmen: „Alles andere würde ein fatales Zeichen setzen. Dann spielen wir eben in der ersten Saison gegen den Abstieg.“

Mit Blick auf den Kader habe es Priorität, die Starting Five bestehend aus Jenny Crowder, Inesa Visgaudaite, Katarina Flasarova, Alissa Pierce und Verdine Warner zu halten. Vor allem Warner habe positive Signale entsandt. „Ihr Freundeskreis in Göttingen ist ziemlich groß“, weiß Crowder. Gut unterrichteten Quellen zufolge habe die Centerin die große Liebe gefunden. „Inesa fühlt sich hier ebenfalls sehr wohl, Kat sowieso“, so Crowder weiter. Eine Verlängerung seiner Tochter und von Pierce, beide Studentinnen und damit vergleichsweise günstig, sei ohnehin ziemlich wahrscheinlich. „Punktuell müssen wir uns trotzdem verstärken“, betont der Ladies-Boss.

Den Arbeitsaufwand als Geschäftsführer neben seinem regulären Job hält Crowder auch in der Bundesliga für zu bewältigen. „Für mich ändert sich nicht viel.“ Außer der Nationalität: In Folge des Brexits nimmt der Brite demnächst die deutsche Staatsbürgerschaft an.

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