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“Hart aber fair” setzt sich im Sand durch

9. Nesselröder Beachvolleyballturnier “Hart aber fair” setzt sich im Sand durch

"Hart, aber fair" - das war nicht etwa das Motto des diesjährigen Nesselröder Spaß-Beachvolleyballturniers. Sondern der Name der Gewinnermannschaft. Das Mixed-Team setzte sich gegen 43 Konkurrenten durch - im entscheidenden siebten Duell auch gegen den Zweiten "Hier könnte ihre Werbung stehen".

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Quelle: kra

Nesselröden. "Lustig und fair", das brachte Stimmung und sportliche Wettkämpfe auf der Nesselröder Reitanlage, die zuvor von den eifrigen Helfern Beachvolleyball-tauglich gemacht worden war, eher auf den Punkt. Auch wenn es am Ende für die beste Mixedmannschaft des Nachmittags einen Pokal und einen ehrenvollen Eintrag auf der Siegertafel gab, das lustige Mit- und manchmal auch Gegeneinander war wichtiger als saubere Schmetterschläge oder verwandelte Matchbälle. "Die Stimmung ist super. Und es wird auch nicht streng nach Beachvolleyballregeln gespielt", erklärte Simon Hellmold vom Organisationsteam.

9. Nesselröder Beachvolleyballturnier

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Hellmolds acht Mitstreiter waren jedoch nicht nur für die Koordination und Organisation verantwortlich. Da sich nach der Auswertung aller Anmeldungen 43 Teams registriert hatten, stellte das Orga-Team kurzerhand eine eigene Crew, damit eine gerade Gesamtzahl und damit ein optimaler Ablauf des im "Schweizer System" ausgetragenen Turniers garantiert war.Ein Plätzchen im Turnierleiterwagen war dieses Mal nicht der schlechteste Ort, denn das Wetter lud eher zu einem Herbstspaziergang als zu einem Strandtag ein – ob wohl die “Sunblocker Lenglern” daran schuld waren? Doch grauer Himmel und Regen konnten die gemischten Mannschaften nicht stoppen, schon gar nicht die "Schlechtschmetterfront", die sich durch die Wahl ihres Namens indirekt und metaphorisch als findige Wetterpropheten entpuppten. "Passt schon", kommentierte Wolfgang Wanna von der Turnierleitung die suboptimalen, weil feuchten klimatischen Gegebenheiten trocken. "Ich habe keinen gesehen, der wegen des Wetters hier mit schlechter Laune rumläuft."


Zum Grinsen luden alleine schon die kreativen Teamnamen ein. "Die Mannschaft, die mir persönlich am besten gefällt" war keine Wertung, sondern der Ausdruck von Phantasie, und "Bitte nicht hinter den Richterwagen pinkeln" nicht als Empfehlung der Verantwortlichen gemeint. "Da hat der Einfallsreichtum sehr zugenommen. Früher gab es noch Paarungen wie Nesselröden I gegen Bodensee, das habe wir jetzt so gut wie gar nicht mehr", erklärte Orga-Team-Mitglied Fabian Napp, der in der ersten Nesselröder Herrenmannschaft in der kommenden Saison in der Landesliga aufschlagen wird.Pro Team musste mindestens eine Frau mitmischen - und die weiblichen Akteure hatten ebenso wie ihre männlichen Pendants keine Scheu, sich in den nassen Sand zu hechten und sich so dreckig zu machen. War ja auch kein Problem – den schlammigen Schmutz konnte sich jeder nach zwei Sätzen, die jeweils bis zwölf gespielt wurden, nach dem Duell flugs per Schlauch selbst wieder vom Leib spülen. Viele Fußballer wie Marius Münter (TSV Seulingen), Dennis Bobbert (FC SeeBern) und Philipp Ernst (SG Bergdörfer) und Oberliga-Handballer Sergej Rollheuser (TV Jahn Duderstadt) nutzten den Tag zu einem Ausflug in sportliche andere Gefilde. "Ich habe schon im vergangenen Jahr mitgemacht. Das macht Spaß", erklärte Ernst, sonst als schussstarker Linksfuß im Mittelfeld des Eichsfelder Fußball-Bezirksligisten unterwegs. Deshalb machte es auch nichts, dass sein Team "Sandbuletten reloaded" mit drei Siegen aus sechs Partien am Ende als Elfter den Sprung unter die Top Ten nur knapp verpasste. 

Platzierungen : 1.Hart, aber fair; 2. Hier könnte ihre Werbung stehen; 3. Sportfreunde Piller; 4. Schlechtschmetterfront; 5. Sunblocker Lenglern

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