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ASC 1846 Göttingen feiert 3:0-Sieg beim Heimdebüt

Volleyball-Regionalliga ASC 1846 Göttingen feiert 3:0-Sieg beim Heimdebüt

Heimvorteil Sparkassen-Arena genutzt: Mit einem 3:0 (25:22, 26:24, 25:22)-Erfolg gegen die VSG Ammerland II hat der ASC 46 seinen verpatzten Saisonstart in der Volleyball-Regionalliga beim TV Baden korrigiert. Dennoch galt es erneut, eine Hiobsbotschaft zu verkraften.

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Der ASC 46 (im Angriff) zeigt beim 3:0-Sieg bisweilen sehenswerte Spielzüge.

Quelle: Theoodoro da Silva

Göttingen. ASC-Coach Matthias Polkähn musste vor Spielbeginn zur Kenntnis nehmen, dass seine beiden lettischen Neuzugänge Janis Daleckis und Karlis Berzins noch immer nicht spielberechtigt sind. Zudem war auch Außen Tobias Harms gesundheitlich angeschlagen. Da half es enorm, dass sich Libero Manuel Holst nach einer Knieverletzung deutlich früher wieder fit meldete als erwartet. Holst wurde durch seine stabile Annahme und einige spektakuläre Defensivaktionen zu einem wichtigen Mosaikstein für den Heimsieg.

Nach kurzem Abtasten setzten sich die Gastgeber in Satz eins mit 11:8 ab und verwalteten den kleinen Vorsprung bis zum Ende. Dabei boten beide Teams dem Publikum streckenweise tolle Offensivaktionen. Beispiele gefällig: Zuspieler Marcel Rieskamp spielte Harms blockfrei, der es zum 13:10 krachen ließ, 20:16 durch Fabian Gessat mit Auge und Spielwitz, 24:22 durch Stephan Tröstler mit Urgewalt. Allerdings war auch deutlich zu sehen, dass Polkähns neuformierte Mannschaft erst wenige Einheiten zusammen trainiert hat. Durch Abstimmungsprobleme im ASC-Spielaufbau blieb die junge Ammerländer Mannschaft stets auf Tuchfühlung.

Deutlicher wurde die fehlende Konstanz noch im zweiten Satz, als Polkähns Team eine 14:8-Führung bis zum 20:20 aus der Hand gab, um dann doch noch mit 26:24 durch ein Ass von Gessat zu gewinnen.

Im dritten Durchgang lagen bei den jungen Gästen die Nerven blank. Zweimal war Ammerland nahe an einem Satzgewinn dran und lag trotzdem mit 0:2 zurück. Und nun bekamen sie für unverhältnismäßiges Protestieren zwei gelbe und eine rote Karte. In dieser aufgeheizten Atmosphäre behielt Polkähns Truppe kühlen Kopf, Stephan Tröstler wehrte mehrere harte Angriffe der Gäste beeindruckend ab und im Gegenangriff machte der ASC den Deckel zum 25:22 drauf. „Es war ein reiner Arbeitssieg für uns. Heute stimmte das Ergebnis, und wenn die Annahme kam, waren wir auch offensiv sehr durchschlagskräftig. Aber beim Block und in der  Abstimmung haben wir noch viel Luft nach oben“, resümierte Polkähn. Peter König

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