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170 Jahre und drei Titel

ASC-Ausstellung 170 Jahre und drei Titel

Im Jahr 1980 musste etwas Besonderes passieren, damit eine Mannschaft mit einem Farbfoto in der Zeitung abgedruckt wurde - eine Deutsche Meisterschaft beispielsweise. Die Basketballer des SSC Göttingen sicherten sich am 22. März 1980 den Titel, wenige Tage bevor ihr Verein mit der TG 1846 zum ASC 46 fusionierte.

Ulli Frank wird von den Fans in der Godehardhalle begeistert gefeiert.

Quelle: Holzigel

Göttingen. Die 2000 Besucher in der restlos ausverkauften Godehardhalle feierten die Mannschaft von Terry Schofield stundenlang, die sich zuvor 68:63 gegen TuS 04 Leverkusen durchgesetzt hatte. In der Meisterschaftsrunde waren die Göttinger mit 20:0 Punkten ungeschlagen geblieben. Trainer Schofield hatte sich nach Spielende zum Durchatmen und Sammeln auf die Toilette verzogen, Präsident August Schütte wurde in voller Montur unter die Dusche gestellt und Co-Trainer und Krawatten-Narr Johannes Klapper hatte schon vor dem entscheidenden Wochenende einen blütenweißen Schlips mit „Meister 79/80,SSC“ bedrucken lassen.

Zwei Endspiele gab es im März 1983. Beim BSC Saturn Köln setzten sich die ASC-Basketballer in der ersten Partie um die Deutsche Meisterschaft denkbar knapp mit 68:67 durch, eine Woche später gewann das Team von Terry Schofield das Rückspiel mit 64:60 und ließ sich von den Fans in der ausverkauften Godehardhalle feiern. Uli Frank, damals in seiner ersten Saison für den ASC aktiv, brauchte bis nach Mitternacht, ehe er sein Glück fassen konnte: „Ich kann es noch gar nicht glauben. Im ersten Jahr - und dann gleich Meister.“ Mit dem Titel verabschiedet hat sich Reiner Kolodinski. Der 24-jährige Aussteiger hatte sich von Beginn an ein zeitliches Limit in Göttingen gesetzt - und kehrte zurück nach Los Angeles.

Ein Jahr später gab es zum Saisonfinale die Wiederauflage der Vorjahres-Endspiele: Mit einem 81:73 war der Titelverteidiger vor ausverkauften Rängen in der Godehardhalle im Hinspiel gestartet. Ingo Mendel (23) und Mike Jackel (21) machten gemeinsam mehr als die Hälfte der Punkte. 86:77 gewannen die ASCer das Rückspiel. Kapitän Wilbert Olinde war danach Gast im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF und gefeiert wurde - mit dem aus Köln mitgebrachten Spielball - nach der Rückkehr in der Stammkneipe „Zum Altdeutschen“ mit den Frauen, Freundinnen, Fans und Förderern bis in die Morgenstunden des 1. April.

Die Meisterschafts-Trophäe, ein Schild, auf dem alle Titelträger bis zum Jahr 2000 verewigt sind, hängt mit zahlreichen Tageblatt-Zeitungsdokumenten noch bis Sonntag, 26. Juni, in der Ausstellung „Tradition schafft Perspektive“, die anlässlich des 170-jährigen Bestehens des ASC 46 zusammengestellt wurde. Zu besichtigen ist diese dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr im Obergeschoss des Alten Rathauses - aufgrund einer Veranstaltung in der Halle des Alten Rathauses am Sonntag, 19. Juni, erst gegen 13 Uhr.

Die Meisterteams im Überblick

Meisterteam 1980: Holger Geschwindner (34 Jahre), Johannes Klapper (26), Sven Detken (20), Armin Sowa (20), Christian Grahl (23), Eckhard Lodders (22), Erhard Apeltauer (27), Ulrich Bob Peters (22), Dirk Weitemeyer (22), Udo Hahne (27), Wilbert Olinde (24). - Trainer: Terry Schofield (31).

Meisterteam 1983: Reiner Kolodinski, Wilbert Olinde, Ingo Mendel, Bob Peters, Ulrich Frank, John Dronsella, Eckhard Lodders, Christian Grahl, Heiner Boeder, Mike Jackel, Udo Hahne (auch Co-Trainer). - Trainer: Terry Schofield.

Meisterteam 1984: Donald Mason, Wilbert Olinde, Ingo Mendel, Kai Limburg, Armin Sowa, Ulrich Frank, Eckhard Lodders, Götz von Richthofen, Dirk Weitemeyer, Mike Jackel. - Trainer: Terry Schofield/Udo Hahne.

03.12.2016 - 20:32 Uhr

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