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ASC 46 Göttingen verliert in Lüneburg

Volleyball-Regionalliga ASC 46 Göttingen verliert in Lüneburg

Bei den Volleyballern des ASC 46 war am zurückliegenden Wochenende die Seuche ausgebrochen. Dieser Eindruck entstand beim Blick auf die Absagen-Liste vor dem Auswärtsspiel in Lüneburg. Deutlich mit 0:3 (19:25, 20:25, 22:25) ist die Niederlage dort ausgefallen.

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M. Polkähn

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Gerade einmal fünf fitte Spieler hatte Trainer Matthias Polkähn noch zur Verfügung, dazu gesellten sich aus der zweiten Mannschaft Außen Johannes Hellwig und Mitte Philipp Rey. Damit war klar, dass es beim Tabellenzweiten SVG Lüneburg II extrem schwer werden würde, Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Polkähns neu formierte Rumpftruppe brauchte im ersten Satz eine Weile, um sich zu finden, schließlich hatte man in dieser Besetzung noch nie auf dem Feld gestanden. Doch nach 1:6 und 2:10 fanden die Gäste gut ins Match und leisteten engagiert Gegenwehr gegen den scheinbar übermächtigen Gegner. „Wir hatten anfangs Annahmeprobleme, der neue Abwehrriegel musste sich erst finden. Lüneburgs Stefan Köhler, der letztes Jahr noch in der Bundesliga gespielt hat, hat uns in dieser Phase eine vorentscheidende Aufschlagserie eingeschenkt“, berichtete Polkähn. „In Durchgang zwei beginnen wir dann gut und sind im Spiel angekommen, kassieren aber von 10:10 auf 10:16 erneut eine Serie und können diesen Rückstand nicht mehr aufholen“, so Polkähn weiter.

Im dritten Satz war der ASC dicht am Satzgewinn, bis zum 21:21 wechselte die Führung ständig und beide Mannschaften lieferten sich einen Fight auf Augenhöhe. „In Satz drei war mehr für uns drin, da vergeben wir im Angriff gute Möglichkeiten, nutzen Big-Point-Chancen nicht und vergessen uns am Ende zu belohnen“, ärgert sich Hellwig.

Damit steckt der ASC weiter mitten im Abstiegskampf und hat nun drei Endspiele vor der Brust. „Jetzt folgen in zwei Wochen die entscheidenden Spiele in Salzgitter und Schüttorf. Dann haben wir hoffentlich wieder den kompletten Kader beisammen. Meine sieben Spieler haben das heute gut gemacht, speziell Rey und Hellwig haben sich ein Extralob verdient. Aber ich hatte auf der Bank keine Alternativen, konnte keine taktischen Wechsel oder neue Impulse bringen. Mit einer 0:3 Niederlage kann man nie zufrieden sein, auch wenn Lüneburg heute der erwartet starke Gegner war“, fasste Polkähn zusammen. pk

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