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ASC 46 unterliegt Bremen 1860 im Tie-Break

Volleyball-Regionalliga ASC 46 unterliegt Bremen 1860 im Tie-Break

Es war über lange Strecken kein Spiel für schwache Nerven, das die Zuschauer in Bremen geboten bekamen. Nach drei Siegen in Folge musste sich Aufsteiger ASC 46 im Tie-Break dem Gastgeber Bremen 1860 mit 2:3 (25:21, 22:25, 26:24, 25:23, 15:8) beugen. 128 Minuten hatte der Kampf gedauert.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Bremen. Beim ASC fehlten die Mitten Lennard Ekrod und Fabian Hecker sowie Libero Lars Mierdel, bei verbliebenen neun Akteuren war damit der taktische Spielraum bei Aufstellung und Spielerwechseln begrenzt. Trotzdem starteten die Gäste mutig ins Match, holten sich mit 20:17 die vorentscheidende Führung zum 1:0 durch gute Block- und starke Defensivarbeit. Auch in Durchgang zwei lag der ASC schon mit 13:8 vorne, doch angeführt durch den ehemaligen ASC-Zuspieler Stephan Teumer kam das Heimteam zum 1:1 zurück.

Durchgang drei verlief dann umgekehrt, Mitte Philipp Rey brachte die Göttinger durch eine Aufschlagserie von 19:23 auf 24:23 wieder in Front, die Gäste nutzten den zweiten Satzball zum 26:24- doch Bremen schlug in Satz vier erneut zurück. „Es stand  20:20, als die Bremer ihre Chancen konsequenter genutzt haben als wir“, sagt ASC-Zuspieler Marcel Rieskamp. Im Tie-Break fehlte den Göttingern nach vier kraftraubenden Sätzen die Energie, um nach einem 3:6-Rückstand noch einmal zurückzukommen.

„Bei Bremen war Zuspieler Stephan Teumer der stärkste Spieler, beim ASC hatte Diagonal Raphael Friedewald eine überragende Angriffsquote. Bremen stand stabiler in der Annahme, beim ASC war die Feldabwehr um Libero Willi Tafelski überragend. Insgesamt ein packendes Match“, resümiert Michael Wollring, der als Spieler sowohl für den ASC als auch für Bremen aktiv war und dieses mal als neutraler Zuschauer mitfieberte.

Bremen war wie erwartet der bisher stärkste Gegner für die Göttinger, die durch die knappe Niederlage im Tie-Break zumindest einen weiteren Punkt für den Klassenerhalt sammeln konnten. „Das Ergebnis sehen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Wir konnten einen Punkt bei einem starken Gegner mitnehmen, obwohl bei uns wichtige Spieler fehlten. Andererseits haben wir in den verlorenen Sätzen zwei und vier zwischendurch geführt, es wäre auch noch mehr für uns möglich  gewesen“, fasst Mitte Philipp Rey zusammen. pk

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