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ASC 46 verliert gegen FC Schüttorf II mit 2:3

Volleyball-Regionalliga ASC 46 verliert gegen FC Schüttorf II mit 2:3

„Heute wird es besser“, lautete das Versprechen von Trainer Matthias Polkähn vor dem fünften Heimspiel des ASC 46 in der Volleyball-Regionalliga der Herren. Besser wurde es auch, allerdings noch nicht gut genug, um den FC Schüttorf II mit einer Niederlage nach Hause zu schicken.

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Findet immer wieder Lücken beim Gegner: der ASCer Tobias Harms (l.) gegen Schüttorfs Andre Wächter und Lennart Piepel (v. l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Am Ende verloren die Königsblauen nach zwei Stunden Spielzeit und einem vergebenen Matchball beim 26:25 im dritten Satz mit 2:3 (25:17, 25:14, 26:28, 21:25, 13:15) im Tiebreak.

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage in der Vorwoche gegen Salzgitter stand am späten Sonntagnachmittag eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld. Teamkapitän Tobias Harms (Knöchelverletzung) sowie Fabian Gessat (Fingerbruch) hatten ihre Blessuren kuriert, sie brachten Ruhe in die Mannschaft und Struktur ins Spiel. Harms überraschte den Gegner in den ersten beiden Durchgängen immer wieder mit Varianten im Aufschlag, so auch beim Satzball zur 1:0-Führung, als ein kurzer Ball die Abwehr der Schüttorfer auf dem falschen Fuß erwischte. Gessat überzeugte mit Angriffen aus dem hinteren Feld, war immer anspielbereit, wenngleich er sich wegen seiner Fingerverletzung in der Blockarbeit etwas zurückhielt. Das zog den Rest des Teams mit. Die Spieler zeigten eine vollkommen andere Körpersprache als noch bei der Niederlage zuvor, die Stimmung war prächtig, Lücken in der Feldabwehr gab es gegen die routinierten Gäste kaum.

Nach zwei überzeugend gewonnenen Sätzen schien der dritte nur noch Formsache zu sein. Der ASC ging zunächst in Führung, doch die Souveränität der ersten beiden Durchgänge war nicht mehr da. Die Aufschläge kamen weniger druckvoll und platziert, Schüttorfs Spielaufbau wurde dadurch besser. „Die sind unbequem, wenn sie erst mal ins Spiel kommen“, sagte Polkähn, der sich ärgerte, dass der fast eine halbe Stunde dauernde dritte Durchgang knapp mit 28:26 an die FC-Reserve ging. „Wenn wir den Satz nach der Aufholjagd nach dem 15:23 noch gewonnen hätten, wäre das für die Mannschaft ein Riesenschritt gewesen.“ Stattdessen kam der Gegner um den 43-jährigen Thorsten Schoen, der vor elf Jahren als Beachvolleyballer WM-Vierter geworden ist, immer besser ins Spiel. Bei den Göttingern war es die Summe an kleinen Fehlern, die sie schließlich ins Hintertreffen brachten: Hier ein abgeblockter Ball, der auf der eigenen Seite ins Feld fiel, dort ein Abstimmungsproblem oder auch ein vergebener Aufschlag. Da waren gelungene Doppelblock-Aktionen, an denen meistens auch Josse Clark – mal mit Harms, mal mit Stephan Troestler – beteiligt war, am Ende nur kleine Lichtblicke.

Der erst 14-jährige Nils Hinze, ein Landeskader-Spieler,  wuchs auf Schüttorfer Seite in den letzten drei Durchgängen über sich hinaus: Immer wieder setzte er die Göttinger mit gefährlichen Aufschlägen unter Druck und lieferte dadurch entsprechende Serien ab. Im Spiel überwand er den ASC-Block ein ums andere Mal mit gelegten Bällen, die oft unerreicht ins Feld fielen.

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03.12.2016 - 20:32 Uhr

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