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ASC 46 verliert gegen Oldenburg

Volleyball-Regionalliga ASC 46 verliert gegen Oldenburg

Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben – so könnte die 2:3 (22:25, 19:25, 25:20, 25:14, 10:15)-Niederlage des ASC 46  gegen den Tabellenletzten Oldenburger TB in der Volleyball-Regionalliga der Herren zusammengefasst werden.

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Göttingen. Denn durch dieses 2:3 bekommt der ASC zwar einen Punkt dazu, steht aber in der Tabelle weiter auf dem achten Platz, der die Abstiegsrelegation bedeuten würde.

Nach drei Wochen Wettkampf- und Trainingspause begannen die Göttinger motiviert, der Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn war allerdings auch der Druck, gegen das Schlusslicht der Liga gewinnen zu müssen, anzumerken. So machten die Königsblauen in den ersten beiden Sätzen die meisten Punkte – einige spektakuläre in Angriff und Block, aber auch viele unnötige, nämlich durch direkte Fehler in allen Spielelementen.

Daher reichte es den jungen und athletisch klar unterlegenen Gästen, den Ball im Spiel zu halten und druckvoll auf die Göttinger Seite zu spielen, sobald sie keine direkte Punktchance hatten. Denn oft genug machten die Nerven den Göttingern einen Strich durch die Rechnung.

Nach mehreren taktischen Umstellungen schien sich das Blatt in Durchgang drei zugunsten der Gastgeber zu wenden. Polkähns Truppe agierte nun im Aufschlag klüger, blockte effektiver und erlaubte sich weniger Eigenfehler. Über 10:6 und 21:16 holte der ASC sich den dritten Durchgang zum 1:2.

In Satz vier erlebten die Zuschauer einen fast absurden Verlauf: Nach einer 10:0 Führung, herausgespielt durch druckvolle Angaben von Zuspieler Marcel Rieskamp und sehr starker Blockarbeit, verlor der Gastgeber völlig den Faden, Oldenburg kam wieder bis auf 10:9 heran, die Spieler standen komplett neben sich.

Außen Tobias Harms machte den befreienden Punkt zum 11:9 und legte damit den Hebel wieder um, die Partie war nun reine Nervensache. Die Göttinger kamen wieder ins Rollen, setzten sich von 15:12 auf 25:14 ab und erzwangen durch das 2:2 nach Sätzen den Tiebreak. Und auch da startete Polkähns Mannschaft gut.

Beim Stand von 9:7 wehrte Karlis Berzins einen Angriff hinter die Antenne in Richtung des gegnerischen Feldes ab, Zuspieler Rieskamp tauchte unter dem Netz durch und wollte den Ball noch retten, aber ein Oldenburger Spieler verhinderte diese spektakuläre und erlaubte Rettungsaktion. Klare Entscheidung des Schiedsrichters: Punkt für den ASC zum 10:7, alle Zeichen standen auf Heimsieg. Aber wieder spielte der Kopf beim Heimteam nicht mit.

Völlig unerklärlich, dass der ASC danach keinen einzigen Punkt mehr machen konnte. Der Satz ging mit 10:15, das Spiel dadurch mit 2:3 verloren und der eine Punkt, den man als Verlierer des Tiebreaks erhält, war nur ein schwaches Trostpflaster für die tief enttäuschten Spieler.

„Wir dürfen dieses Match nie und nimmer verlieren. Nach nur drei Trainingseinheiten haben wir zwei Sätze gebraucht, um uns zu finden. Ab Satz drei spielen wir effizient, machen zumindest die einfachen Punkte sehr sicher. Aber in Satz vier und fünf erlauben wir uns unerklärliche Schwächephasen“, analysierte Polkähn.

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