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ASC 46 verliert in Göttingen

Abstiegskampf ASC 46 verliert in Göttingen

Mit 1:3 (17:25, 24:26, 27:25, 17:25) hat der ASC 46 sein letztes Heimspiel des Jahres 2015 verloren und steckt damit nun mitten im Abstiegskampf.  „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“, sangen die aufgebrachten Zuschauer nach dem Abpfiff eines denkwürdigen Spiels des ASC gegen den TV Baden.

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Fabian Gessat (l.) schlägt am Badener Block vorbei – beobachtet vom umstrittenen Unparteiischen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttngen. Leider steckte mehr als nur ein Körnchen Wahrheit in diesem Lied, denn tatsächlich hatte der erste Schiedsrichter beim für den ASC so eminent wichtigen Spiel einen rabenschwarzen Tag erwischt und sorgte mit seinen Fehlentscheidungen unfreiwillig für einige komische Momente. Und er griff auch spielentscheidend ins Match ein, denn er ignorierte durchgehend den konsequent gestellten Badener Sichtblock, der dem annehmenden Team den Spielaufbau deutlich erschwerte. „Der Sichtblock ist ein taktisches Mittel, den auch andere Teams manchmal versuchen. Dann pfeift es der Schiedsrichter einmal, und dann machen sie es nicht mehr“, erklärte ASC-Kapitän Tobias Harms, der diese Tatsache einige Male angemahnt hatte.

Der Mann an der Pfeife war – wenn auch nicht spielentscheidend – so doch spielprägend und sorgte dadurch nebenbei noch für eine aufgeladene Atmosphäre auf der Tribune. So pfiff er nach einem Fehlangriff der Badener das Match wieder an, obwohl Göttingens Mittelblocker Fabian Hecker noch dabei war den Ball zu holen und sich darauf sputen musste, um im acht Sekunden- Limit für seinen Aufschlag zu bleiben. Seit acht Jahren coacht Trainer Matthias Polkähn die Göttinger auf seine ausgeglichene und doch antreibende Art, an diesem Sonntag sah er zum ersten mal in seiner Trainerkarriere in einem Match die gelbe und später die rote Karte.

Volleyball wurde auch noch gespielt, und das phasenweise richtig gut. Die Gäste aus Baden starteten besser ins Match, führten mit 11:8 und 19:13 um dann mit 25:17 sicher die 1:0-Führung einzufahren. Dabei wurde früh klar, dass der Tabellendritte die vielen strittigen Entscheidungen des Spielleiters besser verarbeitete als die Göttinger Die sportliche Vorentscheidung in diesem Spiel fiel in Durchgang zwei, als der ASC eine 16:11-Führung ohne Not aus der Hand gab und in der Offensive zu viele Eigenfehler produzierte. Der ASC zeigte daraufhin eine ­bemerkenswerte Trotzreaktion, hielt mit dem 27:25 zum 2:1 den Anschluss. Baden zeigte sich unbeeindruckt und schlug cool zurück. Mit 17:25 ging Satz vier zum 1:3-Endstand deutlich an die Gäste. „Baden hat verdient gewonnen, weil sie in dem hitzigen Match ruhiger geblieben sind und die bessere Qualität im Aufschlag hatten“, sagte Trainer Polkähn nach dem aufreibenden Match.

Von Peter König

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