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ASC 46 wagt Sprung in die Oberliga

Probleme mit Nachwuchsbereich ungelöst ASC 46 wagt Sprung in die Oberliga

Die Wasserball-Abteilung des ASC 46 stellt sich einer neuen Herausforderung: Nach einer enorm erfolgreichen vergangenen Saison, die der Bezirksoberliga-Meister mit dem Gewinn des Bezirkspokals krönte, stellen sich die Königsblauen ihren Gegnern ab dem 18. Dezember in der Oberliga.

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Der ASC erwartet packende Oberliga-Partien.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. „Spätestens nach dem Double-Erfolg war der Ehrgeiz der Mannschaft geweckt. Da war es klar, dass wir versuchen, alles zu ermöglichen“, sagt Abteilungsleiter Peter Hehn. So wurde der Entschluss gefasst, nicht nur ein Team in der Bezirksoberliga zu melden, sondern auch in der niedersachsenweit ausgetragenen Oberliga. „Wir haben dieses Jahr eine starke und breit aufgestellte Mannschaft. Deswegen habe ich mit dem Team gesprochen und wir haben gemeinsam beschlossen, den Sprung ins kalte Wasser der Oberliga zu wagen“, sagt Trainer Markus Klein.

Deutschlands dritthöchste Liga nimmt nach einjähriger Spielpause wieder ihren Spielbetrieb auf. Die ASC-Devise lautet dabei, gegen die starken Teams aus Laatzen, Wolfenbüttel, Hannover, Hildesheim und Cuxhaven „nicht unterzugehen. „Natürlich wollen wir nicht nach einem Jahr schon wieder aus der Liga ausscheiden. Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen können“, betont Klein.

Dabei kann der ASC auf einen großen Kader bauen. Aktuell sind bis zu 20 Wasserballer beim Training. „Damit haben wir ausreichend Leute für zwei Teams und konnten diesen Schritt wagen“, so ASC-Urgestein Hehn. „Wir haben einen festen Kern von sechs Göttingern, die schon lange für uns spielen und auch langfristig spielen werden. Dieser Kern wird durch Studenten ergänzt“, erläutert Klein.

Im Gegensatz zu den Erfolgen im Erwachsenenbereich, hakt es weiter beim Nachwuchs. Wie Hehn betont, ist es noch immer nicht gelungen, ein grundlegendes Problem zu lösen: „Die mangelnden Kapazitäten in den Schwimmbecken erschweren uns den Aufbau einer Jugendmannschaft, da wir keine Trainingszeit finden. Allerdings ist dieser Unterbau eine Auflage in der Oberliga, andernfalls muss eine Strafe gezahlt werden. Doch natürlich geht es nicht nur um das Strafgeld, sondern darum, langfristig eine starke Struktur aufzubauen. Ohne Jugend werden wir immer mit der studentischen Fluktuation zu kämpfen haben.“

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