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ASC Göttingen 46 bezwingt SVG Lüneburg II verdient mit 3:1

Volleyball-Regionalliga ASC Göttingen 46 bezwingt SVG Lüneburg II verdient mit 3:1

Der ASC 46 hat ein Ausrufezeichen gesetzt: Der Drittliga-Absteiger bezwang in einem Heimkrimi die favorisierte SVG Lüneburg II 3:1 (27:25, 29:27, 31:33, 25:23). Die Heidestädter bilden mit Bremen, Baden und Hildesheim das Spitzenquartett der Volleyball-Regionalliga.

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Sorgen in einem wahren Volleyball-Krimi dank starker Nerven für ein Happy End: Karlis Berzins (r.) und seine ASCer.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Nachdem die Königsblauen in den vergangenen beiden Heimspielen Bremen und Hildesheim zwar geärgert, aber eben nicht bezwungen hatten, zog die Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn dieses Mal die richtigen Lehren und belohnte sich für ein starkes Spiel. Polkähn hatte  an mehreren kleinen Stellschrauben gedreht: Zum einen war die Aufschlagquote seiner Mannschaft deutlich besser als in den Partien zuvor. Außerdem wagte Zuspieler Marcel Rieskamp häufiger den riskanten und spektakulären Schnellangriff über die Mitte, und seine Angreifer dankten es ihm und lieferten Punkte.

 
Am wichtigsten aber war die veränderte Körpersprache des Teams, das von Beginn an unbedingten Siegeswillen zeigte und sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen ließ. Da kam nach einem erfolgreichen Block schon mal die Jubelfaust von Mitte Fabian Hecker, Josse Clark feierte lächelnd und mit hoch erhobenen Armen seine Angriffspunkte. Die Göttinger liefen gegen einen starken Gegner heiß. Lüneburg konterte jedoch durch einen stabilen Block, speziell die Außen der Gäste waren sichere Punktegaranten. Und so mussten die Teams bei 24:24 in die Verlängerung. Noch vor einer Woche gegen Hildesheim hatte der Kopf den Göttingern einen Streich gespielt, da verlor man alle drei knappen Sätze mit 24:26 und scheiterte vor allem an den eigenen Nerven. Gegen die SVG klappte es an diesem Sonntag deutlich besser, mit 27:25 erkämpfte sich das glücklichere Team die Führung.

 
Ähnlich verliefen auch die Sätze zwei, drei und vier. Kein Team erlaubte sich längere Schwächephasen oder konnte sich entscheidend absetzen. Dabei bekam das Publikum in der Offensive häufig spektakuläre Volleyballkost serviert. In Durchgang zwei wurde Außen Tobias Harms zum Mann für die wichtigen Punkte und sorgte beim 29:27 für die 2:0-Führung. Wer nach zwei knappen Sätzen dachte, es geht nicht spannender, der wurde eines Besseren belehrt: In Durchgang drei vergab der ASC bei 27:26 und 31:30 zwei Matchbälle, Lüneburg schaffte mit 33:31 den 1:2-Anschluss. Die Göttinger antworteten mit einer Trotzreaktion, und so verdiente sich die Heimmannschaft nach zwei Stunden Spielzeit den Matchball, den Außen Tobias Bienmöller zum 3:1-Sieg cross ins Feld drosch.

 
„Das Ergebnis tut gut und ist Balsam für unsere geschundene Volleyballerseele“, sagte ASC-Coach Polkähn und fügte an: „Die Mannschaft hat großartig gespielt und gekämpft, auch von den Bankspielern kamen wichtige Impulse. Zum Glück hielt die Schulter von Tobias Harms, er ist momentan einfach unverzichtbar. Aus den drei Topspielen haben wir nun zumindest drei Punkte mitgenommen, das fühlt sich gut an.“

 

Von Peter König

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