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ASC Göttingen bekommt am Satzende die Zitterhand

Volleyball-Regionalliga ASC Göttingen bekommt am Satzende die Zitterhand

Auch das zweite von fünf Heimspielen haben die Regionalliga-Volleyballer des ASC 46 verloren. Nach der Niederlage gegen Titelkandidat Bremen verloren die Göttinger erneut gegen einen Meisterschafsaspiranten der Regionalliga: Der MTV Hildesheim siegte mit 3:0 (26:24, 26:24, 26:24).

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In Abwehrposition: der ASCer Stefan Tröstler, hier beobachtet von Tobias Harms.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Nach dem Schlusspfiff gab es enttäuschte Gesichter bei den Göttinger Spielern, auch der Applaus der Zuschauer konnte das Team von Trainer Matthias Polkähn nicht aufmuntern. Denn selten war eine Niederlage so unnötig und vermeidbar gewesen wie die gegen Hildesheim. In Satz eins kamen die Göttinger schlechter aus den Startlöchern, kämpften sich aber nach 2:6-Rückstand bis zum 17:17 wieder heran und gingen mit 19:18 erstmals in Führung. Dabei kontrollierte der ASC die starke Hildesheimer Außenangreifer-Riege im Block im Verlauf der Partie immer besser. Bei 23:20 sah alles nach der 1:0-Satzführung für das Heimteam aus. Doch auf der Zielgeraden wurde der ASC noch abgefangen verlor 24:26.

 
Auch Durchgang zwei verlief nach ähnlicher Dramaturgie: Der ASC führte mit 15:11 komfortabel, um dann das Heft des Handelns ohne Not aus der Hand zu geben. Speziell die Mittelangreifer von Hildesheim wurden von ihrem Zuspieler Edin Mehic mit spektakulären Schnellangriffen in Szene gesetzt, und so kippte auch der zweite Satz. In dieser Phase bekam das Publikum viele spektakuläre Ballwechsel geboten, etwa als Hildesheim zweimal krachende Angriffe von Stefan Tröstler und Karlis Berzins abwehrte, ehe erneut Tröstler den Ball mit Wucht zum 21:20 versenken konnte. Am Ende entschieden dann jedoch erneut Nuancen den Satz, die größere Routine und größere Nervenstärke bei den Gästen. „Wir dürfen das Spiel niemals so verlieren. In Satz eins und zwei liegen wir in Führung und bekommen am Schluss des Satzes die Zitterhand im Angriff. So etwas findet nur im Kopf  statt“, analysiert Polkähn. In Satz eins und zwei machten sich die Göttinger das Leben auch selbst schwer, da ihnen im Aufschlag zu viele Fehler unterliefen.

 
In Durchgang drei sah Hildesheims Zuspieler Mehic wegen Protestierens gegen eine Schiedsrichterentscheidung die rote Karte beim Stand von 4:6. Doch auch das warf die Gäste nicht aus der Bahn, über 15:12 und 22:18 sah der MTV schon wie der sichere Sieger aus, als Göttingens Zuspieler Marcel Rieskamp bei 20:24 zum Aufschlag kam und mit einer Punkteserie ausglich. Doch dann spielte Rieskamp das fünfte Service zum 24:25 ins Aus. Hildesheim bedankte sich humorlos, machte mit einem letzten Blockpunkt den Sack mit 26:24 zu. „Beim ASC fehlte heute die Konstanz. Wir hatten den etwas größeren Siegeswillen und die besseren Nerven“, sagt der ehemalige Göttinger Thor-Bendix Wenning, der nun mit Hildesheim auf Rang zwei der Tabelle liegt, der ASC ist Sechster.

 

Von Peter König

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