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ASC verliert Abstiegsduell mit 0:3

Volleyball-Regionalliga ASC verliert Abstiegsduell mit 0:3

Durch die 0:3 (19:25, 19:25, 16:25) Niederlage des ASC beim FC Schüttorf II sind die Volleyballer des ASC praktisch abgestiegen. Nur ein klarer Heimsieg gegen den USC Braunschweig II und eine gleichzeitige 2:3-Niederlage von Schüttorf beim Oldenburger TB würde den Relegationsplatz möglich machen.

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Ernste Mienen bei ASC-Coach Matthias Polkähn (M.) und seinen ­Spielern.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Aber das sind nur noch Rechenspiele. Denn in der Praxis haben die Göttinger bei ihrem Abstiegsendspiel gegen den direkten Konkurrenten Schüttorf ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt nicht genutzt. Die einmal mehr angespannte Personalsituation zwang Coach Polkähn zu einer völlig neuen Aufstellung, Diagonal Tröstler musste auf Grund von gesundheitlichen Problemen Libero spielen, Mitte Josse Clark rutschte auf die Diagonalposition und Libero Tobias Binmöller agierte als Außenangreifer.
Durch diese Umstellungen fand der ASC schwer ins Match, lief über 4:9 und 13:18 schnell einem Rückstand hinterher. In Satz zwei erspielte sich der ASC seine einzige Führung während der gesamten Partie, doch auch das 5:2 gab keine Sicherheit. Beim 14:11 hatte Schüttorf das Spiel wieder in der Hand. In Durchgang drei brachte der FCS den Sieg unter Dach und Fach, der Gastgeber spielte mit breiter Brust, die Göttinger hatten den Glauben an den Sieg verloren.
„Alle drei Sätze verlaufen ähnlich. Unsere Annahme ist für den ungewohnten Abwehrriegel stabil, am Netz können wir Schüttorfs wichtigsten Spieler Torsten Schön entschärfen. Aber uns fallen reihenweise gelegte Bälle ins Feld und unsere Aufschlagquote ist katastrophal. Die individuelle Qualität in der Mannschaft ist da, aber wir verlieren gegen einen Gegner, der als Team viel effektiver agiert. 0:3 gegen den Tabellenletzten ist als Resultat sehr enttäuschend. Es fehlte die letzte Bereitschaft, so reicht es halt nicht für durchaus mögliche drei Punkte“, analysierte ASC- Coach Polkähn.
Die Seuchensaison des ASC mit ungewöhnlich vielen verletzten oder angeschlagenen Spielern hat schon lange eine negative Eigendynamik bekommen, die auch der stets motivierende Trainer Polkähn nicht mehr aufhalten konnte. Nun wollen die Göttinger sich aber zumindest anständig aus der Regionalliga verabschieden.
„Im letzten Heimspiel will ich mit zwölf Spielern auflaufen, dazu werde ich mit einigen Akteuren aus der zweiten Mannschaft Kontakt aufnehmen, damit die bei uns mittrainieren. Wir wollen im letzten Heimspiel gegen Braunschweig zumindest einen versöhnlichen Saisonabschluß erleben“, sagte Polkähn.

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