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ASC droht Absturz in Fünftklassigkeit

Volleyball-Regionalliga ASC droht Absturz in Fünftklassigkeit

Die Situation ist brenzlig: Nach dem Abstieg aus der 3. Liga droht Volleyball-Regionalligist ASC 46 der Absturz in die Fünftklassigkeit. Nach Abschluss der Hinrunde ist der Tabellenachte, der sechs seiner neun Partien verloren hat, nur noch einen Punkt vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

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Trainer Matthias Polkähn (Vierter von links) und seine ASCer wollen in der Rückrunde wieder angreifen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Für Trainer Matthias Polkähn ist vor allem  das personelle Dilemma für die bedrohliche Lage verantwortlich. Resignieren, versichert der Coach, werden er und seine Mannschaft aber nicht, sondern in der Rückserie die vorhandenen Kräfte mobilisieren und neu angreifen. „Aufgeben kommt nicht in Frage. Ich bin überzeugt, dass wir es packen. Wir sind stark genug für die Liga“, unterstreicht Polkähn.

 
Nach dem „Riesenumbruch“ (Polkähn) vor Saisonbeginn sei ihm klar gewesen, dass es nicht einfach wird, sich in der Regionalliga Nord-West zu behaupten. „Wir haben auf einen Schlag sechs Spieler verloren, darunter langjährige Leistungsträger wie Michael Wollring, Henrik Desinger und den zweitligaerfahrenen Lennart Köhler. Damit standen mir im Sommer lediglich neun Akteure zur Verfügung, von denen einige bislang nur Landes- oder gar Bezirksliga gespielt haben“, schildert der Coach die prekäre Lage nach dem Abstieg.

 
„Das Problem ist, dass wir nicht aus einem großen Topf von Aktiven schöpfen können wie die Fuß- und Handballer und wir hoffen müssen, dass Talente zu uns stoßen, die zum Studieren nach Göttingen kommen. „Glücklicherweise haben wir per Zufall im Freibad die beiden Letten Janis Galeckis und Karlis Berzin kennengelernt, die in ihrer Heimat in der zweiten und dritten Liga gespielt haben und berufsbedingt nach Göttingen gewechselt sind. So konnten wir immerhin mit einem Elferkader in die Serie starten.“

 
Nach durchwachsenem Auftakt mit zwei Siegen und drei Niederlagen schienen die Göttinger auf einem guten Weg zu sein, als sie in einem begeisternden Match den aktuellen Spitzenreiter SVG Lüneburg II zu Hause mit 3:1 bezwangen. Doch die Ernüchterung  folgte auf dem Fuß. Beim folgenden Heimspiel gegen Salzgitter fehlten verletzungsbedingt Tobias Harms und Fabian Gessat (Fingerbruch). Der ASC unterlag 0:3 und verlor anschließend trotz 2:0-Satzführung 2:3 gegen den Vorletzten FC Schüttorf II und 1:3 beim USC Braunschweig II. Geärgert habe ihn besonders die Niederlage gegen Schüttorf, sagt Polkähn: „Da hat sich gezeigt, dass das Team zu unerfahren ist und zu wenig Selbstbewusstsein besitzt, um einen klaren Vorsprung ins Ziel zu bringen oder knappe Spiele für sich zu entscheiden.“

 
Die Lust verloren hätten weder er noch die Spieler. Alle seien weiter hoch motiviert, das hätten intensive Einzel- und Teamgespräche gezeigt. „Um die mentale Blockade zu lösen und das Selbstvertrauen wiederzugewinnen, brauchen wir einfach ein Erfolgserlebnis“, weiß der Coach. Einen Lichtstreif am Horizont sieht er, wenn Harms und Gessat beim Rückrundenstart am Sonntag gegen den TV Baden dabei sind und Robert Hagen nach seiner Mandeloperation im Januar zur Mannschaft stößt. Ziel sei es, den Ligaverbleib zu schaffen, den Kader zu halten und in der nächsten Saison durchzustarten.

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