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Acht Meter hohe Kletterwand ist der Hingucker

Familien-Sport-Nachmittag Acht Meter hohe Kletterwand ist der Hingucker

Der Aufstieg ist geschafft, die Glocke klingelt. „Gut gemacht“, loben Thomas Klein und Joschka Redlich vom Deutschen Alpenverein, Sektion Göttingen. Ihre acht Meter hohe Kletterwand ist beim Familien-Sport-Nachmittag des TV Jahn Duderstadt der Hingucker und entsprechend beliebt.

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Klettern so schnell und hoch es geht: die achtjährige Finja Schmidthals hat keine Angst vor großen Höhen.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Duderstadt. Auf dem Sportplatz „Auf der Klappe“ können die Kinder und ihre Eltern aber nicht nur klettern. Laufen, Springen, Werfen, dazu Fuß- oder Basketball bei angenehmen Frühlingstemperaturen stehen auf dem Programm. Auch das Familien-Sportabzeichen kann abgelegt werden.

Die Handball-Verantwortlichen der TV Jahn-Minis sowie der E-Jugend können viele ihrer Schützlinge begrüßen, aber auch einige Externe. „Natürlich hoffen wir darauf, neue Kinder für unseren Verein zu gewinnen“, sagt Robert Schmidthals. Dessen Töchter Kira und Finja sind gerade beim Ballweitwurf beschäftigt.

„Ich habe so um die 30 Meter weit geworfen“, berichtet die 10-jährige Kira stolz. Finjas erster Versuch war ungültig. Macht nichts, sagt Frank Bruns, Trainer der Mini-Mannschaft: „Hier herrscht kein Zwang, die Kinder sollen den Spaß nicht verlieren.“

Bruns achtet nicht nur auf Zeiten und Weiten, auch selber ist er aktiv. Ein Stempel auf der Hand ist der Beweis für das erfolgreiche Erklimmen der Kletterwand. „Der hat die Form eines Alpenveilchens, das passt zu unserem Verein“, erklärt Kletteraufseher Klein, der sich zum Schutz gegen die Sonne eine Mütze tief ins Gesicht gezogen hat.

Zuvor ist Bruns bereits 50 Meter gesprintet, in 7,7 Sekunden. „Leider gibt es beim Sportabzeichen nur Alters-, aber keine Gewichtsklassen“, erklärt der 47-Jährige augenzwinkernd.

Getränke und Würstchen stehen zur Stärkung bereit, der Erlös kommt der Mannschaftskassen der Jugendteams zugute. Für eine Pause bleibt den Herrschern über die Kletterwand jedoch keine Zeit. Schon hat sich die nächste Mädchengruppe angestellt.

Finja hat die Gipfelstürmer-Glocke bereits zweimal geläutet. „Ich bin die schwerste Route geklettert, aber ich fand es einfach, weil ich mit meinem Papa immer klettern gehe“, erklärt die Achtjährige, bevor die Abschlussparty beginnt.

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