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Ära Kurzrock endet mit Glanzauftritt

Handball-Oberliga Ära Kurzrock endet mit Glanzauftritt

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone hat sein letztes Heimspiel mit 30:27 (13:12) gegen die SG Hohnhorst-Haste gewonnen. Damit hat der Tabellensiebte den knappen 33:32-Erfolg aus dem Hinspie bestätigt.

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Viermal erfolgreich: Frederik Brandes (Mitte) lässt sich auch arg bedrängt nicht vom Torwurf abhalten.

Quelle: Theodoro da Silva

Nach sechs Jahren bei der HG bot Torwart Sascha Kurzrock (er spielt zukünftig beim Landesligisten Eschweger SV) noch einmal sein ganzen Können auf und hatte mit einer Reihe von Glanzparaden und zwei gehaltenen Siebenmetern (insgesamt 26 in dieser Saison) großen Anteil am Erfolg gegen Hohnhorst/Haste. „Es hat jedenfalls mit der Mannschaft immer Spaß gemacht. So gesehen verspüre ich schon ein bisschen Wehmut“, so der Keeper, der auf eine Verabschiedung verzichtet hatte. Die Chemie mit einigen HG-Offiziellen hatte nicht mehr gestimmt. 

An Kurzrock, der noch einmal über die volle Distanz das Tor hütete, biss sich der Gegner die Zähne aus: „Gegen ihn haben wir uns mit den Würfen zu doof angestellt. Außerdem hat bei uns die Dynamik im Angriff gefehlt. Das war gar nichts“, ärgerte sich SG-Coach Marc Siegesmund, der den Verein zum Saisonende verlässt.  

Froh war Spielertrainer Markus Wuttke, der auch die zweite Partie unter seiner Regie erfolgreich gestalten konnte: „Es war ein gutes Spiel. Wir haben verdient gewonnen“, freute sich der Routinier: „Außerdem sind wir diszipliniert aufgetreten.“

Zwischenspurt entscheidet

Dabei ging der Gast mit 3:1 (3.) in Front, ehe Ender Kanar später mit dem 6:5 (9.) die erste HG-Führung besorgte. Bis dahin hatte sich Torjäger Christian Brand mit seinen ersten vier Toren bereits warm geschossen. Am Ende standen bei ihm trotz zwischenzeitlich enger Manndeckung wieder 13 Treffer zu Buche. Vom 14:14 (33.) zog die HG auf 22:16 (43.) davon und sorgte somit bereits für die Vorentscheidung. „Wir haben souverän gespielt“, bemerkte Linksaußen Johannes Hartdegen. Dem schloss sich nicht nur Frederik Brandes an: „Das war wieder ein Stück in die richtige Richtung.“ Die ist mit dem siebten Platz jedenfalls im Tabellenbild derzeit kaum noch zu verändern: „Das ist die schlechteste Platzierung seit sechs Jahren“, glaubt sich Teamsprecher Jonas Norpoth richtig zu entsinnen. 

HG: Kurzrock, Bode (n.e.) -  Brand (13/2), Brandes (4/1), Johannes Hartdegen, Kanar (je 3), Wuttke (3/1), Norpoth (2), Bätjer, Tim Hartdegen (je 1), Schulz.

Ferdinand Jacksch

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