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Aller guten Dinge sind drei: Noch ein Stadtderby

1. Basketball-Regionalliga Aller guten Dinge sind drei: Noch ein Stadtderby

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison stehen sich die Basketball-Regionalligisten ASC 46 und BG 74 gegenüber. Nach Liga-Hinspiel und Pokal-Begegnung folgt nun am morgigen Sonnabend, 12. März, um 18.46 Uhr in der Halle Geismar I das Rückspiel bei den Königsblauen.

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Kennen sich bestens: Der BGer Marco Grimaldi (M.) und die ASCer Selim Mulic (l.) und Gökhan Özbas treffen am Sonnabend im Stadtderby der Regionalliga aufeinander.

Quelle: Pförtner

Die ASCer sehen sich als Außenseiter in der Partie gegen den Tabellenführer, wollen aber dennoch alles dafür tun, um den Zuschauern trotz der klaren Rollenverteilung ein spannendes Basketballspiel zu bieten. „Ich hoffe, dass wieder viele Menschen den Weg in die Halle finden. Wir wollen das Duell natürlich so lange wie möglich offen gestalten und unseren Fans einen tollen Basketballabend bescheren“, verdeutlicht ASC-Headcoach Marjo Heinemann die Ansprüche an sich und das Team. Sowohl das Hinspiel im November vergangenen Jahres als auch das letzte Aufeinandertreffen vor gerade einmal vier Wochen im Kampf um den Einzug in das NBV-Pokal-Halbfinale haben die Veilchen klar für sich entschieden.

Im dritten Anlauf wollen die ASCer nun die Chance nutzen, sich gegen das starke Team von BG-Headcoach Hans-Werner Schmidt zu behaupten. Mit vier ehemaligen Bundesligaspielern und einem US-Amerikaner hat sich die Bundesligareserve der BG Göttingen Sieg für Sieg in der Regionalliga gesichert und sich so vorzeitig das Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga Pro-B erspielt. Der ASC 46 hingegen kämpft weiterhin gegen Personalprobleme an, konnte sich mittlerweile jedoch eine gute Ausgangslage in der Liga verschaffen und ist nur noch einen Sieg vom Klassenverbleib entfernt.

Zuletzt erreichte die problematische Personalsituation der Königsblauen ihren Höhepunkt. Mit gerade einmal acht Spielern, davon zwei U-20- und vier U-19-Akteure, reiste das Team nach Cottbus und musste eine deutliche Niederlage mit nach Hause nehmen. „Für das Derby sieht die Situation wieder ein wenig entspannter aus, dennoch habe ich weiterhin hinter einigen Spielern ein Fragezeichen stehen“, beschreibt Heinemann die immer noch schwierige Ausgangslage. Wieder einsatzbereit sind Center Timo Bode und Flügelspieler Max Rosenberg, fraglich bleibt der Einsatz von den beiden Point Guards Gökhan Özbas und Johannes Köhler sowie von Forward Selim Mulic.

Die Veilchen wollen auch im 19. Saisonspiel ungeschlagen bleiben. BG-Trainer Schmidt rechnet damit, dass die ASCer alles für einen Prestigeerfolg tun werden: „In welcher Besetzung der Gastgeber auch auflaufen wird, ob mit den Stars Mulic, Rosenberg und Bode oder – wie am vergangenen Wochenende – eher mit Nachwuchsspielern, sie werden sich auf jeden Fall teuer verkaufen.“ Trainer Marjo Heinemann habe im Pokalspiel gepokert, werde dem Lokalrivalen diesmal aber mit Sicherheit alles abverlangen.

Die Veilchen um ihren zuletzt herausragenden Spielführer Marco Grimaldi gehen nach den letzten Siegen in Bramsche und gegen Itzehoe selbstbewusst in die Partie, wissen aber, dass sich die gegen Itzehoe erzielten 42 Punkte Grimaldis nicht automatisch wiederholen lassen, sondern eine kompakte Leistung der gesamten Mannschaft mit den „Türmen“ Schröder und Both sowie Schmidt, Born und Maertens in der Verteidigung und Adamczak und Schicktanz im Angriff gefordert ist. Wie die Gastgeber, hoffen sie im Lokalderby auf möglichst viele Zuschauer, denn für die Meistermannschaft ist es der vorletzte Auftritt vor Göttinger Publikum in dieser Saison. „Wahrscheinlich werden sie eine Zonenverteidigung spielen, um unsere Center abzuschirmen, und weil wir individuell doch stärker sind. Wir sind auf jeden Fall vorbereitet“, erinnert BG-Trainer Schmidt an die Sachlichkeit der Begegnung und hofft, dass sie ohne von außen hinein getragene Emotionen stattfindet. Zu gut kennen sich alle Beteiligten.

(lv/hws)

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