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Am besten nicht auffallen

Schiedsrichtergespann Franz/Heppner leitet Spitzenspiel des TV Jahn Am besten nicht auffallen

Auch sie sind Protagonisten des Handball-Verbandsliga-Spitzenspiels zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der TSV Burgdorf III am Sonnabend (17.30 Uhr, Halle „Auf der Klappe“). Martin Franz (Tuspo Weende) und Michael Heppner (SG Spanbeck/Billingshausen) leiten das Duell der beiden Aufstiegsanwärter.

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Dynamisch unterwegs: Auf Tore von Tobias Fritsch (M.) hoffen die Jahn-Fans auch am Sonnabend.

Quelle: HS

Duderstadt. Die beiden 51-Jährigen pfeifen schon lange als Team zusammen. „Sie sind erfahren und ein eingespieltes Duo“, versichert Hans-Jürgen Gottschlich, Schiedsrichterwart des Handball-Verbandes Niedersachsen. 

Auch wenn bereits seit Januar feststeht, dass Franz und Heppner am Sonnabend die mit Spannung erwartete Partie im Untereichsfeld leiten werden, ist es kein Zufall, dass Referee-Ansetzer Peter Jurczik diese Kombination ausgewählt hat. „Es wird im Vorfeld schon auf die Brisanz der Partie geguckt“, erläutert Gottschlich. Mit dem routinierten Gespann werden am Sonnabend „Leute am Werk sein, die es können.“

Da Dynamik und Emotionen wohl höher als in einem normalen Ligaspiel sein werden und die Halle „Auf der Klappe“ mindestens ebenso gut gefüllt sein wird wie zuletzt gegen Müden/Örtze – rund 500 Zuschauer bedeuteten vor knapp zwei Wochen Saisonbestleistung – kommt auch auf die Unparteiischen einiges an Arbeit und Druck zu. Franz, der seit fast 40 Jahren Spiele leitet, spürt deswegen auch ein bisschen „Nervosität“ sowie eine „Erwartungshaltung an mich selber“, aber „in erster Linie Vorfreude. Es wird sicherlich sportlich ein hochattraktives Duell mit entsprechender Kulisse.“

Dass es aufgrund der Tabellenkonstellation – mit einem Heimsieg würden sich die Jahner Spitzenreiter Burgdorf III bis auf einen Punkt nähern – auf und abseits des Platzes hoch hergehen könnte, hat Franz gedanklich bereits fest eingeplant. „Emotionen gehören dazu“, sagt der Spielleiter, der früher auch selber als Akteur auflief, „bis es die Gesundheit nicht mehr zuließ“.

Zwangsläufig müssten nicht nur Handball-Unparteiische heutzutage ein dickeres Fell haben als früher. „Die negativen Einflüsse von außen und die Aggressionen haben leider zugenommen“, hat Schiedsrichterwart Gottschlich festgestellt. Bestes Beispiel sei die regeltechnisch korrekte Unterbrechung des Fußball-Bundesligaspiels zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund von Felix Zwayer gewesen: „Er hat korrekt gehandelt und trotzdem gehen hinterher alle auf ihn los.“

Das soll dem am Sonnabend in Duderstadt eingesetzten Gespann  nicht passieren. Am liebsten wäre es Franz, wenn er und Schiedsrichterkollege Heppner im Spitzenspiel erst gar nicht auffallen würden: „Dann hätten wir einen guten Job gemacht.“

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