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American Football: BG Generals starten am Sonntag in neuer Zusammensetzung

Jede Menge Taktik gebüffelt American Football: BG Generals starten am Sonntag in neuer Zusammensetzung

In der vergangenen  Saison sind die Generals der BG 74 die dominierende Mannschaft der Football-Oberliga Nord gewesen. Sie gewannen ungeschlagen die Meisterschaft. Diese Spielzeit stellt sich die Situation für die Schwarz-Gelben, die aus Personalmangel auf den Regionalliga-Aufstieg verzichteten, vollkommen anders dar.

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Routinier im Generals-Trikot: Martin Grimm spielt mit vielen neuen Teamkollegen zusammen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Mit Florian Bangert (Karriereende), Philip Arnold, Jan Oberdieck und Moris Brinkwerth (alle langzeitverletzt) fehlt ihnen zum Heimauftakt am Sonntag um 15 Uhr im Maschpark gegen Bremen die komplette erste Verteidigungsreihe,. Darüber hinaus müssen sie 18 Neuzugänge ins Team integrieren. „Die kommende Saison ist wie eine Wundertüte“, sagt Generals-Coach Matthias Schmücker dann auch, „wir können wieder die Playoffs erreichen, aber auch unter ferner liefen landen“.   

Eines stellt Generals-Sprecher Philip Arnold unmissverständlich klar: „Der Verzicht auf den Aufstieg war schlecht für die Außenwirkung, aus Gründen der Verantwortung jedoch alternativlos.“ In der Regionalliga werde viel härter gespielt, die Neulinge wären bei Tacklings „dankbare Ziele“ gewesen. Wer im Fußball eine Klasse zu hoch spiele, bekomme lediglich „die Bude voll“, im Football dagegen „richtig was auf die Knochen“.  

Apropos auf die Knochen kriegen: In der Vorbereitung ging es beim Training ordentlich zur Sache. Schon jetzt steht fest: Sollte die kommende Saison unbefriedigend verlaufen, lag es bestimmt nicht an der mangelnden Vorbereitung. Die verlief nämlich nicht nur im physischen, sondern auch im taktischen Bereich intensiv. Seit vielen Jahren schon zeichnet Bernhard Albrecht jedes Generals-Spiel minutiös per Video auf, und in ihrem dreitägigen Trainingslager in der Nähe von Sangerhausen verbrachten die Spieler viele Stunden vor dem Bildschirm, bekamen von Schmücker wieder und wieder erklärt, was sie richtig und was sie falsch gemacht hatten.

„Es ist unglaublich, was man dabei alles lernt“, wundert sich selbst ein Routinier wie Martin „Curry“ Grimm. So habe Lukas Helfrich vorige Saison einen sensationellen 87-Meter-Touchdown-Lauf hingelegt, von dem das ganze Team begeistert gewesen sei. Aber Schmücker habe gezeigt, dass Helfrich eigentlich ins falsche Loch gelaufen war – „sein Lauf war tatsächlich nur deshalb erfolgreich, weil die gegnerischen Verteidiger falsch reagierten“, so ein erstaunter Arnold.

Was die Neulinge anbelangt: „Da ist viel Potenzial bei“, so Schmücker. Ralf Wilhelm zum Beispiel kann trotz seiner 130 Kilo mit dem Ball laufen, und Tailback Marc Klinkermann ist extrem schnell und athletisch. Arnold ist gespannt: „Mal sehen, wie sie reagieren, wenn sie am Sonntag im Spiel gegen Bremen hart getroffen werden.“

Von Hauke Rudolph

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