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American Football: Göttingen Generals gegen Hamburg Ravens

Generals sind jetzt stabil American Football: Göttingen Generals gegen Hamburg Ravens

Dritter Sieg im dritten Spiel für die Generals der BG 74: Im Aufeinandertreffen der beiden letztjährigen Finalisten der Football-Oberliga Nord bezwangen die Schwarz-Gelben die Hamburg Ravens mit 34:14 (22:6). Coach Matthias Schmücker war zufrieden: „Eine gute Leistung – jetzt sind wir stabil.“

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Alle gegen Einen: Trotz harter Verteidigung der Hamburg Ravens gelingt General Martin „Curry“ Grimm (M.) ein Touchdown.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Es war nicht der von einigen erwartete Gift-Gipfel. Anders als im vergangenen Oktober, als die Hansestädter sich mit vielen versteckten Fouls und einer Spuck-Attacke äußerst unsportlich präsentierten, ging es im Maschpark vor der stolzen Kulisse von 350 Zuschauern diesmal fair zu.

Aber hart: Kurz vor Abpfiff stahl sich Lars Schwarz um die gegnerische Defensive herum, Philip Könecke sah das aus 90 Kilo purem Muskelfleisch bestehende Unheil nicht heranrauschen – Bumm, da lag der Ravens-Quarterback am Boden, musste sich anschließend erst mal auf der Bank wieder sammeln, bevor er sich zurück aufs Feld begab.

Dort brachte er einige richtig feine Pässe an – aber eben viel zu selten. „Wenn Könecke genauer geworfen hätte, wären wir in gewaltige Schwierigkeiten geraten“, analysierte Generals-Präsident Philip Arnold. Denn die Hamburger Passempfänger waren physisch enorm stark, antrittsschnell und laufstark.

Aber es gibt wenige größere sportliche Herausforderungen, als einen Football präzise zu werfen – in der Oberliga ist ihr kaum ein Quarterback gewachsen. So kamen die Gäste nur zu zwei Touchdowns – darunter ein spektakulärer 60-Meter-Lauf – die Generals dagegen zu fünf, von denen Lukas Helfrich und Jannis Ternedde je zwei sowie Martin „Curry“ Grimm einen erzielte. Marc Klinkermann war bei zwei Zwei-Punkte-Versuchen erfolgreich, die anderen drei Versuche wehrte die Ravens-Defensive ab.

Schmücker zeigte sich mit den Neuzugängen zufrieden. Stark fiel das Heimspiel-Debüt des 18-jährigen Tim-Marlow Gawor aus, der ein Jahr in den USA High-School-Football gespielt hatte. „Er macht einfach alles richtig“, lobte ihn sein Vorgänger auf der Position des Middle Linebackers, Florian Bangert, der Ende vergangener Saison nach 16 Jahren aufgehört hatte.

Von Hauke Rudolph

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