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André und Manuel Kopp auf dem Weg ins Finale

Radball-Weltcup André und Manuel Kopp auf dem Weg ins Finale

„Klar ärgert man sich ein bisschen, aber wir haben unser Ziel erreicht“, sagt Manuel Kopp, nachdem er mit seinem Cousin André beim Radball-Weltcup in St. Gallen das dortige Halbfinale erreicht hat.

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Mit Weltcup-Auftritt zufrieden: André (rechts) und Manuel Kopp, hier bei einem Heimspiel.

Quelle: Walliser

St. Gallen/Obernfeld. Dann war für das Bundesliga-Tandem vom RV Stahlross Obernfeld allerdings Endstation. Nach einem 3:3 hatten die Schweizer vom VMC Oftringen die besseren Nerven und setzten sich im Viermeterschießen durch.

„Wenn man schon so weit gekommen ist, will man natürlich auch das Endspiel spielen“, sagt Manuel Kopp, dem aber auch ohne Platz auf dem Treppchen das Lachen nicht vergangen ist. Und das hat folgenden Grund: Vor ihrem letzten Auftritt in der Weltcup-Serie haben die Obernfelder nun eine verdammt gute Ausgangsposition, um in das Weltcup-Finale einzuziehen.

Es war der dritte von vier Weltcups, den die Stahlrösser möglichst gut absolvieren müssen, um genügend Punkte zu sammeln, damit sie das Weltcup-Finale am 8. Dezember in Sangerhausen bestreiten dürfen. „Wir müssen bei unserem nächsten Weltcup mindestens neunter werden, dann ziehen wir ins Finale ein. Es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht schaffen“, zeigt sich Manuel Kopp optimistisch.

Die Gruppenphase in St. Gallen schlossen die Kopps als Zweite ab. Pflichtsiege erzielten sie dabei über den Gastgeber (9:3), der als Ausrichter eine Wild-Card erhalten hatte, und das malaysische Duo Johore Bahru, das mit 10:1 bezwungen wurde. Schwieriger gestaltete sich das Aufeinandertreffen mit dem SC Svitavka. Lange Zeit ging es sehr eng gegen die bei Standards gefährlichen Tschechen zu, aber es gab den notwendigen 4:2-Erfolg.

Notwendig war auch das 3:2 über den RC Höchst III (Österreich) und nebensächlich am Ende, dass die Stahlrösser gegen den RS Altdorf I nach einem 2:2 das anschließende Viermeterschießen verloren und so nur als Gruppenzweiter hinter den Schweizern ins Halbfinale einzogen. „Wenn zwei Teams nach der Vorrunde punktgleich sind, wird im Viermeterschießen ermittelt, wer als Erster und wer als Zweiter ins Halbfinale geht. Dieses Mal war es egal, weil die Gegner dort gleichstark waren“, so Manuel Kopp. Es folgten die Niederlage gegen Oftringen und im Spiel um Platz drei ein klares 1:5 gegen den RC Höchst II.

Einen Tag nach ihrem Auftritt in der Schweiz, gingen die Obernfelder am Sonntag in Österreich beim Drei-Nationen-Cup für Deutschland an den Start. Dort mussten sie sich mit einem Unentschieden und drei Niederlagen abfinden. „Bei dem Programm, das wir am Vortag hatten, ging es in Ordnung“, urteilt Manuel Kopp über das Abschneiden beim WM-Vorbereitungsturnier.

Neben den Eichsfeldern war auch Deutschlands WM-Teilnehmer SV Eberstadt am Start, der gegen die besten Teams aus der Schweiz und aus Österreich drei Siege einfuhr und zusammengerechnet mit dem Ergebnis der Kopps für einen zweiten Platz in der Radballwertung sorgte.

Direkt im Anschluss reisten die Eichsfelder dann am gestrigen Montag nach Frankfurt, wo sie mit dem deutschen Nationalkader die Eberstädter nun auf die in zwei Wochen stattfindende Radball-WM vorbereiten. Die Stahlrösser freuen sich danach auf eine Verschnaufpause, denn erst am 17. November gilt es beim letzten Weltcup in Höchst, mindestens den neunten Platz zu erreichen, um das Jahr mit der Teilnahme am Weltcup-Finale beschließen zu können.

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