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Anspruchsvolle Prüfung für Nachwuchs

Reitsport Anspruchsvolle Prüfung für Nachwuchs

Viele etablierte Prüfungen sind im Programm des Burgturniers vom 18. bis 21. Juni zu finden. Mit dem Qualifikationsspringen der Young Masters League haben Gastgeber Carl-Graf von Hardenberg und Mitveranstalter Escon-Marketing einen Wettbewerb aufgenommen, bei dem der Reiter-Nachwuchs unter sich ist.

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Wieder dabei: Daniel Lahmann (2008 auf Gala Pierreville) startet beim Burgturnier auch in der neuen Konkurrenz „Young Masters League“.

Quelle: Lafrentz

Reitern unter 25 Jahren ist dieser neue Wettbewerb vorbehalten. Neben fünf Qualifikationsturnieren in Deutschland kommen weitere in Österreich, Italien und der Schweiz dazu. Ziel aller Starter ist das internationale Turnier kurz vor Weihnachten in der Frankfurter Festhalle. Im Finale werden dann Weltranglistenpunkte verteilt, außerdem wird es zur besten Zeit im Programm angesetzt.

Einer der Initiatoren ist Escon-Marketing-Chef Kaspar Funke. Gemeinsam mit Ann Kathrin Linsenhoff und Dietmar Gugler, dem Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, wurde das Konzept erarbeitet. „Viele begabte Sportler im Alter von 20 bis 22 Jahren verlieren wir, weil sie dann mit den Top-Stars auf den Turnieren um Startplätze konkurrieren müssen und sich vielfach auch ihre beruflichen Weichen stellen. Aber eben diese Talente sind unsere Zukunft“, sagt Funke.

Auch Heinrich-Herrmann Engemann, Bundestrainer der Springreiter, lobt die Young Masters League, die mit dem European Youngster Cup kooperiert: „Reiter erhalten eine Plattform, auf der sie auf hohem Niveau auf sich aufmerksam machen können.“ Auch für die Trainer sei die Konkurrenz eine „wichtige Sache, weil wir die jungen Reiter dann viel besser beobachten können“.

Einer von denen, die bei Trainern und Zuschauern im Blickpunkt stehen, ist Daniel Lahmann. Der 25-Jährige arbeitet seit 2006 auf dem Rittergut Neindorf, einem Turnier- und Ausbildungsstall nahe Braunschweig und wird seit gut vier Jahren vom Briten David McPherson trainiert. Der 48-jährige Nationenpreisreiter wohnt in der Nähe von London und reist einmal in der Woche ins beschauliche Niedersachsen, um Lahmann für große Aufgaben vorzubereiten. „Ich schätze seine Disziplin, und er hat eine unheimliche Erfahrung“, sagt der Reiter, der etwa 15 Springpferde regelmäßig auf Turnieren vorstellt. 

Pferd mit Charakter

Um einen Star ganz für sich allein zu haben, hat ihm sein Trainer nun „Jimmy“ zur Verfügung gestellt. „Jimmy ist jetzt mein Erstpferd für Große Preise. Er hat einen starken Charakter, aber versucht im Parcours immer alles richtig zu machen“, so Lahmann. Bisher haben sich qualifiziert: Patrick Stühlmeyer (in Bremen), Maximilian Beermann (in Dortmund), Declan McEvoy (in Arezzo), Janika Sprunger (in Neuendorf), Annina Züger, Anna-Elisa Schäfer (in Lamprechtshausen), Linda Marschall (in Eschwege), Jörg Oppermann (in München-Riem).

Tickets für das Burgturnier: Reiterverein Hardenberg, Vorderhaus 2, 37176 Nörten-Hardenberg, Tel. 05503/802-635 oder 05503/802-0; Fax. 05503/802-879, www.der-hardenberg.com/burgturnier

Von Kathrin Lienig

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