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Artland Dragons ziehen Profis zurück

Abstieg und Aufstieg nicht betroffen Artland Dragons ziehen Profis zurück

Ein Donnerschlag ließ am Sonntag die Basketball-Bundesliga erzittern. Die Artland Dragons ziehen sich aus dem professionellen Basketball zurück. Das teilte der Vizemeister von 2007 und Pokalsieger 2008 in einer Pressemeldung mit. In dieser Serie hat der Vorjahres-Halbfinalist  die Playoffs verpasst. Die Internet-Homepage des Klubs war am Sonntagnachmittag stundenlang nicht erreichbar.

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Tyron McCoy ist der letzte Profi-Trainer der Artland Dragons.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Als Gründe für den Rückzug führte der Klub Standort-Nachteile mit wenigen Sponsoren und kleiner Halle an.

„Die Beko BBL hat sich enorm weiterentwickelt, und die Gesamtetats der Konkurrenten sind gestiegen, so dass es für die Dragons nicht mehr möglich ist, den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden“, ließ der Klub wissen.

„Das ist nach den Problemen und dem Abstieg der TBB Trier der nächste Schock für die Basketball-Bundesliga. Ein weiterer Standort mit sehr viel Tradition geht verloren. Ich finde das extrem schade“, sagte BG-Headcoach Johan Roijakkers. Ex-Drache Bryce Taylor bedauert in einem Tweet die Entscheidung seines Ex-Klubs.

„Beklagenswerte Neuigkeiten über das Ende der Artland Dragons. Ein großer Verlust für die Basketball-Bundesliga“, ließ der jetzige Kapitän des Deutschen Meisters FC Bayern München über den Kurznachrichtendienst Twitter wissen.

Gegenüber der Nachrichten-Agentur dpa erklärte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer, dass die sportliche Abstiegsregelung in der laufenden Saison nicht betroffen ist. Der Rückzug trete erst zur neuen Saison in Kraft. Damit bleibt es bei den beiden Absteigern Crailsheim und TBB Trier sowie den beiden Aufsteigern Giessen 46ers und s.oliver Baskets Würzburg

. Ob der freie Platz der Quakenbrücker in der Saison 2015/16 neu besetzt wird, ist noch unklar. Der Lizenzliga-Ausschuss der BBL kommt am Donnerstag in Köln zusammen, um über die Spielgenehmigungen für die neue Runde zu entscheiden. Dann soll auch darüber beraten werden, ob es – wie in der Vergangenheit bereits einige Mal geschehen – zu einem Wildcard-Verfahren kommt oder die Liga auf 17 Vereine reduziert wird.

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