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Bauer gönnt sich ein Tennis-Semester

TSC Göttingen Bauer gönnt sich ein Tennis-Semester

Für Lukas Bauer läuft es in diesem Sommer gut. Der Tennisspieler des TSC Göttingen hat starke Turnierergebnisse geliefert und ist mit der Herrenmannschaft von der Calsowstraße erst vor wenigen Tagen in die Oberliga aufgestiegen

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Konzentriert: Lukas Bauer hat als Spitzenspieler des TSC in diesem Sommer starke Turnierergebnisse geliefert.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Nach dem Physikum im vergangenen Jahr hatte der Medizinstudent in diesem Sommer mehr Zeit für Turniere. Höhepunkt war der Sieg im Heimturnier des Harz-Leine-Cups, dem unmittelbar danach noch die Finalteilnahme beim Duderstädter Turnier dieser Serie folgte. „Der Sieg in Göttingen war schon etwas besonderes. Da hatte ich die Zuschauer auf meiner Seite, aber auch etwas Zeitdruck.“ 45 Minuten nach dem letzten Schlag stand eine praktische Prüfung in der Uni an. „Ich war so was von entspannt, hatte kein bisschen zittrige Hände“, erzählt der 21-Jährige.

An die Spitze gespielt

Beim TC Northeim hat er im Alter von sechs Jahren gemeinsam mit seinen Geschwistern mit dem Tennisspielen begonnen. Als sein Trainer Mirsad Hedzimovic die TSC-Herren in Göttingen übernahm, ist er ihm gefolgt. Schon vorher hatte er sich für den Tennissport und gegen Handball entschieden. Nach Punktspieleinsätzen in der zweiten TSC-Mannschaft hat sich Bauer inzwischen an die Spitze der ersten Herrenmannschaft gespielt, mit der er in der vergangenen Woche mit einem 4:2-Sieg im Heimspiel gegen Wettbergen den Oberliga-Aufstieg klar gemacht hat. „Wir sind ein studentisch geprägtes Team, keine zusammengekaufte Truppe. Die Stimmung ist locker. Das ist neben meinen Freundschaften aus dem Studium eine gute Alternative“.

Konzentriert und fokussiert

Technisch sieht der Rechtshänder seine Stärken in der Rückhand und bei den Returns. „Ich kann mich auch ganz gut konzentrieren, bin fokussiert und pushe mich auch auf dem Platz, kann da auch mal laut werden.“ Dass er lieber Einzel als Doppel spielt, liegt auch daran, dass der Volley nicht zu seinen Lieblingsschlägen zählt. Daran - und an Kraft und Fitness - hat er sich vorgenommen in Zukunft zu arbeiten. Um dann, nach dem achten Semester für ein Semester College-Tennis in den USA zu spielen.

„Mir haben so viele Leute erzählt, wie cool das ist. Und weil mir dort sowieso keine Seminare angerechnet werden, kann ich mich dann komplett aufs Tennis konzentrieren“, blickt Bauer voraus. In welcher Fachrichtung er beruflich einmal landen wird, weiß er noch nicht: „Das ist ein universelles Studium, man lernt immer neue Fachgebiete kennen. Noch habe ich mich nicht entschieden.“

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