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Aufsteiger dreht im Nachbar-Derby mächtig auf

Frauenhandball-Landesliga Aufsteiger dreht im Nachbar-Derby mächtig auf

Mit einem Sieg sind die beiden heimischen Vertreter in die Saison der Frauenhandball-Landesliga gestartet. Der MTV Geismar setzte sich mit 23:15 in Seesen durch, Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg bezwang den Oberliga-Absteiger HSG Rhumetal nach zähem Kampf mit 23:21.

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Um jeden Ball gekämpft: Marilena Henne (Mitte) und ihr Burgenteam rangen Oberliga-Absteiger Rhumetal nieder.

Quelle: Pförtner

MTV Seesen – MTV Geismar 23:15 (11:6). Nach zähem Beginn trumpfte die Mannschaft des Trainergespanns Flechtner/Habermann mächtig auf und ließ die Seesenerinnen kaum mehr zum Abschluss kommen. Die gut stehende, aggressive Abwehr war letztlich ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg. Immer wieder rannten sich die Gastgeberinnen im Geismarer Verteidigungs-Bollwerk fest. „Wenn wir im Angriff unsere Chancen noch besser verwertet hätten, wäre ein noch deutlicherer Sieg drin gewesen. Zum Saisonauftakt nach langer Wettkampfpause sind wir mit dieser Leistung aber vollends zufrieden. Jede Spielerin zeigte hundertprozentigen Einsatz“, lobte Trainerin Amray Habermann den Auftritt ihres Teams.

Insgesamt sei das Spiel durch viele Unterbrechungen und „eine äußerst unschöne, nicht mehr sportlich anmutende Situation geprägt“ gewesen, so Habermann. Die Attacken einer Seesener Spielerin habe schon an versuchte Körperverletzung gegrenzt. – Tore Geismar: Roggemann (1), Bindseil (2), Frank (3), Kukla (4), Jakobi (1), Plotzki (3), Wienecke (2), Neubacher (7)

HSG Plesse-Hardenberg – HSG Rhumetal 23:21 (12:13). Im Nachbarschaftsderby trafen zwei spielstarke Mannschaften aufeinander, die über nahezu die gesamte Spielzeit volles Tempo gingen. Keinem der beiden Teams gelang es, sich bis zur Pause vorentscheidend abzusetzen. Auch nach Wiederanpfiff war die Partie weiter völlig ausgeglichen. Zwar gingen die Gäste mit 16:14 in Führung, doch das Burgenteam blieb dran und schaffte per Strafwurf den Ausgleich zum 16:16.

Mittlerweile stand für die glänzend haltende Tania Herale Theresa Rettberg im Tor und knüpfte nahtlos an die Leistung ihrer Vorgängerin an. Der Ausgleichstreffer setzte bei den Hausherrinnen die letzten Reserven frei. Aufgepeitscht von den zahlreichen Zuschauern, kämpften sie um jeden Ball. Die geschlossene Mannschaftsleistung, drei wichtige Tore von Lisa Sander, der Jüngsten im Burgenteam und die aufopferungsvolle Arbeit der Abwehr um Maike Lapschies und Julia Nustede waren der Garant für den keineswegs zu erwartenden Heimerfolg über die Rhumetaler Routiniers. – Tore Plesse-Hardenberg: Zeichner (2), Reimann (2), Lapschies (7/6), Governatori (3), Herale (1), Henne (2), Dötsch (1), Strahlke (2/1), Sander (3).

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