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Aufsteiger gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Göttingen Bowl

Generals zähmen die Mountain Tigers Aufsteiger gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Göttingen Bowl

Die BG 74 Generals eilen in der Saison 2014/15 von Erfolg zu Erfolg. Vier Wochen nach dem Gewinn der Football-Oberliga-Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga holte sich das Team von Coach Matthias Schmücker auch den Sieg bei der 18. Auflage des in der Sparkassen-Arena ausgetragenen Göttingen Bowls, den sie bereits im vergangenen Jahr gewonnen hatten.

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Keine hohe Hürde: Die Generals (gelbe Helme) überrennen die Schweinfurt Gladiators mit 38:0.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Im Endspiel gelang Martin „Curry“ Grimm der Touchdown zum knappen 6:0-Erfolg gegen die starken Mountain Tigers aus Wernigerode.

Football draußen ist hart, aber Football in der Halle ist noch um einiges härter. Der Grund: weil die Größe des Hallenspielfelds mit 40 mal 21 Metern nur rund ein Fünftel der Größe des regulären Feldes beträgt, hat der Ballträger viel weniger Platz, den gegnerischen Tacklern auszuweichen oder auch mal ins Seitenaus zu laufen.

Dementsprechend häufig knallt es, und zwar im wörtlichen Sinn. Etliche Zusammenstöße der gepanzerten schweren Jungs waren bis auf die Zuschauerränge zu hören.

Die Gastgeber ließen sich von den Attacken der Gegner aber nicht aus dem Konzept bringen und teilten selbst kräftig aus. In der Vorrunde schlugen sie die Titans Kassel mit 22:0, besiegten danach das neuformierte Team der Schweinfurt Gladiators mit 38:0 und kämpften anschließend die Snipers der Helmut-Schmidt-Universität aus Hamburg mit 18:6 nieder.

Die Mannschaft der Bundeswehr-Uni hatte ihre eigene Cheerleading-Truppe mitgebracht, die Sniperettes, deren Mitglieder ihre Kameraden mit vollem Einsatz pausenlos anfeuerten. „Unsere Jungs schlagen sich toll“, jubelte die Dienstälteste, Oberleutnant der Artillerie Franziska Kebsch, und bedauerte lediglich, dass ihnen das ein oder andere Schwergewicht an der Linie fehlte: „Offiziere dürfen nicht zu dick sein, das verbietet ihnen ihr Dienstherr.“

Doch es gab nicht nur Siege für die Generals: Gegen Wernigerode setzte es eine 8:12-Niederlage. Beim Stand von 8:6 unterlief Center Enrico Reinhardt ein unglücklicher Snap (Rückgabe), so dass der Ball nicht bei Lukas Barske landete, sondern weit mehr als 20 Meter über den Hallenboden kullerte, von einem gegnerischen Spieler aufgenommen und kurz darauf von den Mountain Tigers in die Generals-Endzone getragen wurde . „Mein Fehler“, nahm der Routinier die Schuld auf sich, „ich war einfach unkonzentriert“.  

Auswirkungen hatte die Niederlage allerdings keine, weil der Vorrunden-Erste (Wernigerode) und der Zweite (Göttingen) noch ein Endspiel bestritten. Dieses gewannen die Generals, wie schon gesagt, nach hartem Kmpf knapp mit 6:0.

Die Mountain Tigers waren – teilweise zu Recht – mit einer Reihe von Schiedsrichter-Entscheidungen nicht einverstanden, hatten in gewisser Weise jedoch selber schuld, weil sie den Unwillen der Referees ihnen gegenüber durch einige Undiszipliniertheiten selbst heraufbeschworen hatten.

Im Jugend-Spiel besiegten die Junior Generals die Junior Titans aus Kassel klar mit 24:6. „Eine starke Leistung“, lobte Coach Lars Schwarz.

Von Hauke Rudolph

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