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Aus Fehlern lernen und ganz anders auftreten

3. Handball-Liga Aus Fehlern lernen und ganz anders auftreten

Auf einen Lerneffekt baut Thomas Brandes, der Trainer des Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt, für das Heimspiel gegen den HSC Bad Neustadt: Aus den Fehlern von der Auftaktpleite bei der TG Münden (25:33) und der deutlichen 24:29-Heimniederlage in der Pokalpartie gegen HF Springe sollte seine Mannschaft so viel gelernt haben, dass sie heute ab 18 Uhr in der Schulturnhalle „Auf der Klappe“ gegen den HSC ganz anders auftreten und vor allem gewinnen könne, hofft der Coach.

Um die beiden Punkte tatsächlich im Lande zu behalten, weiß Brandes, müsse seine Sieben an die gute Vorstellung anknüpfen, die sie vor Wochenfrist beim 28:22-Heimerfolg über GSV Eintracht Baunatal geliefert habe. Dabei habe sein Team 60 Minuten lang die Leistung gezeigt, die er von ihm erwarte und die es zuletzt gegen die Handballfreunde Springe nur während der zweiten 30 Minuten geboten habe, erläuterte der Trainer. Gegen die favorisierten Gäste vom Deister sei sein Team anfangs viel zu respektvoll aufgetreten, kritisierte er: „Wir haben das Spiel nicht breit gemacht, sondern haben nur quer gespielt und hatten viel zu wenige Abschlüsse.“ Dass man es mit etlichen Gegenspielern mit Bundesliga-Erfahrung zu bekommen habe, sei keine Entschuldigung für die Zurückhaltung seiner Sieben, betonte Brandes: „Ich weiß nicht, wieso wir solche Angst hatten.“

Mehr als den grundsätzlich gebotenen Respekt dürfe seine Crew heute Abend auch gegen den nächsten Gegner nicht zeigen, müsse vielmehr selbstbewusst auftrumpfen, fordert Brandes. Obwohl der HSC als Vorletzter anreise, warnt der Teamchef, sei aber Vorsicht geboten. „Wir dürfen uns von den 0:4 Punkten nicht blenden lassen – die haben schließlich gegen die Topteams Münden und Pirna verloren“, mahnt er.

Eine gezielte Vorbereitung auf den Gast aus Sachsen-Anhalt war dem Jahn-Coach bisher noch nicht möglich. „Die Videos der beiden Bad Neustädter Spiele standen noch nicht im Internet“, bemängelte Brandes, der sich nun aber die Nacht auf den heutigen Sonnabend mit dem verspäteten Videostudium um die Ohren gehauen haben dürfte. „Wir treffen uns am Samstag etwas früher, damit wir uns taktisch auf die Aufgabe einstellen können“, kündigte er gestern an.

Ein Heimsieg ist Brandes’ erklärtes Ziel, und angesichts der Kampf- und Konditionsstärke, die seine Truppe gegen Springe nach dem Seitenwechsel bewiesen habe, sei er auch sehr zuversichtlich, erklärt er: „Mit 4:2 Punkten hätten wir dann einen richtig guten Saisonstart hingelegt.“ Erfolge vor eigenem Publikum seien in der laufenden Hinrunde überdies besonders wichtig, gibt Brandes zu bedenken, denn in der ersten Halbserie trage seine Mannschaft mehr Heim- (8) als Auswärtsspiele (6) aus.

Außerdem: TG Münden – Anhalt Bernburg, Lok Pirna – Lehrter SV, HSG Gensungen – SVH Kassel, TV Gelnhausen – HC Halle, GSV Baunatal – HSG Nieder-Roden, HG Köthen – HSG Pohlheim.

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