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Aus für Trainer Ondrej Sykora bei den Veilchen

Veilchen-Ladies der BG 74 Aus für Trainer Ondrej Sykora bei den Veilchen

Paukenschlag bei den Veilchen-Ladies der BG 74: Trotz der erfolgreichsten Saison seit der Rückkehr in die 2. Damenbasketball-Bundesliga vor vier Jahren werden die Verträge mit Trainer Ondrej Sykora sowie seiner Assistentin und Ehefrau Zuzana Polonyiova völlig überraschend nicht verlängert. Offenbar ist es zu einem Zerwürfnis zwischen Mannschaft und Coach gekommen.

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Veilchen-Ladies verlängern Vertrag mit ihrem Erfolgstrainer Ondrej Sykora überraschend nicht.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Ich bin persönlich sehr traurig, aber um diese Entscheidung nicht herumgekommen. Die Spielerinnen haben signalisiert, dass es deutlich mehr Differenzen gegeben hat, als wir von außen wahrgenommen haben“, sagt Veilchen-Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder.

Dabei sind anscheinend die hohen sportlichen Ambitionen Sykoras, der die BG ins Playoff-Finale geführt hat, nicht mit denen eines Großteils des Teams vereinbar gewesen. So erklärt Crowder: „Wir haben nur wenige Profis und insbesondere die deutschen Spielerinnen sind mit ihrer Dreifach-Belastung aus Studium oder Schule, Nebenjobs und häufig zweimaligem Training manchmal überfordert gewesen.“ Die Suche nach Kompromissen habe zu erheblicher Zwietracht geführt.

Sehr enttäuscht über die ausbleibende Vertragsverlängerung nach nur einem Jahr in Göttingen ist Polonyiova. „Wir hätten gerne hier weitergearbeitet und sind auch davon ausgegangen. Mannschaft und Geschäftsführung haben aber anders entschieden. Von Meinungsverschiedenheiten mit den Mädchen haben wir nichts mitbekommen“, betont die Slowakin. Mit ihrem tschechischen Mann werde sie nun nach einer neuen Stelle suchen – am liebsten in Deutschland.

Über die Neubesetzung des Trainerposten macht sich Crowder keine Sorgen, da er viel besser vernetzt sei als im vergangenen Sommer. „Es gibt noch keine konkreten Namen, aber die ersten Kandidaten trudeln auf dem Papier ein. Bald führen wir Gespräche“, so der Engländer.

Von Rupert Fabig

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