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BBT Göttingen erst im Finale gestoppt

Jugendbasketball BBT Göttingen erst im Finale gestoppt

Einen kaum für möglich gehaltenen Erfolg haben die U-16-Basketballer des BBT Göttingen beim 37. internationalen Nachwuchsturnier im schwedischen Lund gefeiert, bei dem insgesamt 340 Teams aus ganz Europa in meherern Altersklassen an den Start gingen. Erst im Finale der 23 Teams umfassenden Konkurrenz musste sich die Mannschaft von Coach Dirk Altenbeck den Ullern Baskets aus Norwegen hauchdünn mit 28:30 geschlagen geben.

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Mächtig stolz: Die U-16-Jungen des BBT Göttingen präsentieren ihre in Lund gewonnen Silbermedaillen.

Quelle: EF

Göttingen. Schon der Auftakt war für die Göttinger vielversprechend. Gegen Holbaek aus Dänemark setzte sich BBT mit 43:16 und durch und gegen das bayrische Team aus Vilsbiburg mit 36:15.

Die nächsten zwei Vorrunden-Gegner kamen aus Schweden und hatten ebenfalls große Probleme mit der harten Verteidigung der Göttinger. BK Marbo wurde 45:15 und Taeby Basket 46:12 geschlagen. Somit marschierte die Mannschaft um Kapitän Gregor Raddatz als eines von zwei ungeschlagenen Mannschaften direkt ins Viertelfinale.

Dort kam es zum Aufeinandertreffen mit Gastgeber IK Eos Lund, der im Achtelfinale den Göttinger Bundesliga-Konkurrenten DBV Charlottenburg aus dem Turnier geworfen hatte. Doch auch gegen die von den Fans lautstark unterstützten Schweden ließ das BBT nichts anbrennen und zog mit 32:21 ins Halbfinale ein, in dem am nächsten Tag das dänische Team von BK Amager wartete.

Um 6.45 Uhr marschierten Spieler und Trainer bei klirrender Kälte zur Spielhalle und standen beim Sprungball hellwach auf dem Parkett. „Trotz eklatanter Benachteiligung durch die Schiedsrichter haben wir das Spiel nach einem Rückstand noch gedreht und die Dänen mit 32:31 besiegt“, berichtete Altenbeck.

Trotz der Niederlage haben wir die Halle mit erhobenen Hauptes die Halle verlassen

Nur vier Stunden später erlebten die Göttinger den bisherigen Höhepunkt ihrer jungen Karriere. Die Finalspiele aller Altersklassen wurden hintereinander ausgetragen. 500 Zuschauer füllten die Arena, als die Altenbeck-Schützlinge hinter der der Deutschlandflagge mit Gänsehaut ein einmarschierten.

Im Finale ging es von Beginn an rund. Permanent wechselte die Führung. Bei beiden Teams ließen nach vier Tagen jedoch die Kräfte immer mehr nach. Doch keiner wollte sich geschlagen geben. Nach packenden Schlusssekunden sicherten sich aber doch die etwas nervenstärkeren Norweger mit dem hauchdünnen Zwei-Punkte-Vorsprung den Turniersieg und trugen sich statt der Göttinger in die Siegerliste ein.

„Trotz der Niederlage haben wir die Halle mit erhobenen Hauptes die Halle verlassen und fuhren stolz den langen Weg in die Heimat zurück“, erzählte der Coach.

Das BBT-Trainergespann war mit den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden. „Das war die beste Vorbereitung auf die heiße Phase der Meisterschaft. Wir haben uns beim Turnier weiterentwickelt und müssen die Emotionen in die Endphase der Bundesliga-Saison transportieren. Wenn es gelingt, spielen wir in der Relegation eine gute Rolle und haben mit dem Abstieg nichts zu tun“, kommentierte Co-Trainer Sepéhr Seyed Tarrah die Situation nach der Rückkehr aus Skandinavien.

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