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BBT Göttingen sichert sich NBBL-Lizenz gegen Münster

Nachwuchsbasketball BBT Göttingen sichert sich NBBL-Lizenz gegen Münster

Die BBT-Nachwuchsbasketballer haben sich in letzter Sekunde – sportlich – die NBBL-Zugehörigkeit für die kommende Saison gesichert. Nach einer deutlichen Auftaktniederlage im zweiten Qualifikationsturnier am Sonnabend gegen Braunschweig, folgte ein ebenso deutlicher Sieg gegen Münster am Sonntag vor mehr als 300 Zuschauern in der Sparkassen-Arena.

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Ackert unermüdlich beim zweiten Qualifikationsturnier: BBT-Spieler Alex Bruns (r.).

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Mit 20 Punkten Differenz mussten die Göttinger gewinnen, genau 20 waren es bei der Schlusssierene. Philipp Hadenfeldts Dreier in letzter Sekunde ließ die Spieler und Anhänger des BBT jubeln und ersparte dem Verein den Kauf einer Lizenz für die kommende Saison.

BBT – Junior Löwen Braunschweig 45:65 (24:34). Grund für die Niederlage war zum einen, dass viele freie Würfe der Göttinger nicht ihr Ziel fanden. Zum anderen, dass der Braunschweiger Lars Lagerpusch zu Beginn nicht verteidigt werden konnte. Der 2,04 Meter große Center, der insgesamt 16 Punkte markierte, zeigte sich zum Auftakt allein für den 9:0-Lauf verantwortlich. Danach leitete er mit einem Block einen erfolgreichen Fastbreak zum 11:0 ein – und zwang BG-Coach Sepehr Seyed Tarrah zur ersten Auszeit (4.). Nach dem 13:0 für die Löwenstädter (5.) erzielte Alexander Bruns von der Freiwurflinie schließlich die ersten Punkte für das BBT. Am Ende des ersten Viertels waren die Hausherren zumindest auf 11:20 herangekommen.

Im zweiten Viertel hatte Philipp Hadenfeldt ansehnliche Szenen – beispielsweise bei einem starken Dreier zum 21:27. Insgesamt ließ das BBT aber zu viele Punkte liegen, während Lagerpusch unter dem eigenen Korb gehörig aufräumte. So ging es beim 24:34 mit einem Zehn-Punkte-Rückstand in die Pause. Im dritten Viertel setzten sich die Gäste weiter ab und hatten beim 49:29 (27.) erstmals einen Vorsprung von zwanzig Zählern. – Beste Werfer BBT: Wicke (8), Okao (7), Hadenfeldt (7).

BBT – UBC Münster 87:67 (49:31). Zu Beginn schien alles so zu laufen wie im Sonnabend-Spiel 0:8 und 2:11 lagen die Gastgeber zurück. Mit ihrer ersten Führung (20:19) beendeten sie das erste Viertel. Beim 49:31 wurden die Seiten gewechselt, den erforderlichen 20-Punkte-Vorsprung hatten die Göttinger zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht herausgespielt. Dieser wurde von den Zuschauern dann beim 62:41 erstmals bejubelt. Viele technische Fehler und Ballverluste verhinderten den Ausbau der Führung. Wenn es nach den Gastgebern gegangen wäre, hätte nach dem dritten Viertel (68:47/+21) Schluss sein können. Stattdessen begann das große Zittern.

Der Vorsprung schmolz, Münster wurde sicherer im Abschluss. Als noch 7,9 Sekunden auf der Uhr standen, startete das BBT zum letzten, entscheidenden Angriff. Mutig schloss Philipp Hadenfeldt aus der Distanz ab, traf und ließ sich zu Recht feiern. „Ich habe gesagt, dass er den Ball bekommen und abschließen soll. Er hatte vorher schon einige Dreier getroffen. Ich musste an ihn glauben“, freute sich Trainer Seyed Tarrah. Er lobte seine Spieler für die Opfer, die sie in den vergangenen sechs Wochen gebracht haben. „Sie haben hart trainiert.“

BBT-Punkte: Büürma (18), Hadenfeldt (26), Okao (7), Groger (2), Nofal (4), Mügge (10), Bruns (12), Borchers (8).

Von Kathrin Lienig und Timo Holloway

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