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BG 74 Göttingen-Damen fehlt am Ende die Kraft

Basketball BG 74 Göttingen-Damen fehlt am Ende die Kraft

Im zweiten Testspiel gegen einen Erstligisten binnen 24 Stunden haben die Basketballerinnen der BG 74 gegen SV Halle Lions mit 67:76 (47:58, 33:33, 20:15) verloren. Am Ende fehlte dem Zweitligisten die Kraft, vor etwa 100 Zuschauern in der heimischen FKG-Halle einen erneuten Überraschungserfolg zu landen.

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Joana Miller versucht durch die Verteidigung der Halle Lions zu ziehen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Am Vorabend hatte er sich gegen Rotenburg/Scheeßel knapp mit 73:71 durchgesetzt.

Den besseren Start erwischten eindeutig die Gastgeberinnen (7:2/4.), die in der Abwehr konsequent agierten und damit zunächst dem Erstligisten den Schneid abkauften (17:9/8.). Der hatte sich dann im Verlauf des ersten Viertels aber auf die Defensive eingestellt, wurde sicherer im Abschluss. Mit Beginn des zweiten Durchgangs übernahm Halle zunächst die Regie, erzielte acht einfache Punkte in Folge. Dagegen lief bei den Veilchen nicht viel zusammen. Jede Menge Fehlpässe und die im ersten Viertel noch so sicheren Anderson und Miller trafen nicht mehr so souverän. Dennoch gelang es Halle nicht, sich abzusetzen. Die Dreier von Hirmke und Thüring hielten die BG im Spiel, hinzu kam eine weiterhin überzeugende Defense.

 
Nach der Pause erzielte Halle, das in der Vorsaison noch von der ehemaligen BG-Spielerin und -Trainerin Jennifer Kerns gecoacht worden war, in der Anfangsphase des dritten Viertels einfache Punkte. Das Spiel des Erstligisten wirkte dynamischer und schneller. „Die Spielerinnen waren platt. Wir sind um 1 Uhr in der Nacht nach dem Rotenburg-Spiel wieder in Göttingen gewesen. Einige haben heute gearbeitet. Die hatten einfach den Kopf nicht frei. Solche Spiele müssen in Zukunft besser koordiniert werden“, sagte BG-Trainer Hermann Paar.

 
Sein Team fand in der zweiten Halbzeit noch nicht die richtigen Mittel gegen die Lions-Zonenverteidigung. „Wir haben für diese Defense erst ein Offensivsystem, da fehlte noch die Abstimmung“, übte der Coach Kritik. Diese relativierte er aber sofort wieder: „Es waren gute Ansätze zu sehen. Das war immerhin ein Erstligist und uns bleiben noch zwei Wochen Vorbereitung bis zum Saisonstart.“

 
Dass er und seine Spielerinnen sich in der Not aber auf Neuzugang Joana Miller verlassen können, bewies die 23-Jährige im letzten Viertel. Da erzielte sie 17 der 20 BG-Punkte, darunter fünf Dreier bei sieben Versuchen. Beim 65:65 war die Partie noch einmal ausgeglichen, dann aber waren es die längeren Spielerinnen des Erstligisten, die unter dem Korb sicher punkteten und sich auch von der Freiwurflinie kaum Fehlwürfe leisteten.

 
BG-Punkte: Thüring (3), Pilz (7), Hirmke (6), Dobroniak (2), Bencker (5), Crowder (5), Zimmermann (2), Anderson (12), Miller (25).

 

Von Kathrin Lienig

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