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BG 74 empfängt in entscheidendem dritten Playoff-Halbfinale Wolfenbüttel

Showdown um Finaleinzug BG 74 empfängt in entscheidendem dritten Playoff-Halbfinale Wolfenbüttel

Müssen die Fans der Veilchen-Ladies am Wochenende von ihrem Team Abschied nehmen – und damit auch von den beiden US-Publikumslieblingen Monique Smalls und Nicole Jones – oder können sie die Mannschaft in zwei oder drei weiteren Begegnungen anfeuern?

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Sieggarantin im ersten Aufeinandertreffen: BG-Aufbauspielerin Lucy Thüring (r.) im Duell mit Wolfenbüttels Theresa Simon.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Frage wird am heutigen Sonnabend beantwortet, wenn die BG 74 um 19 Uhr in der heimischen FKG-Halle den Niedersachsen-Rivalen Wolfpack Wolfenbüttel zum dritten und entscheidenden Match der Playoff-Halbfinalserie in der 2. Damenbasketball-Bundesliga Nord empfängt.

Der Sieger der Partie steht im Playoff-Finale gegen die Giro-Live-Panters Osnabrück, das ebenfalls im Modus Best of three ausgetragen wird. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende.

Viermal haben sich Veilchen-Ladies und das Wolfpack in der laufenden Serie gegenüber gestanden. Die beiden Hauptrunden-Partien haben die Göttingerinnen für sich entschieden, ebenso das erste Playoff-Halbfinale (55:50). In Wolfenbüttel setzte es vor einer Woche mit 63:70 die erste Niederlage.

Für BG-Coach Ondrej Sykora ist der Heimvorteil beim Showdown vor der erwarteten Rekordkulisse (Bestmarke sind 650 Zuschauer im ersten Playoff-Spiel) ein überaus wichtiger Faktor, auch wenn rund 100 Wolfpack-Fans ihr Team lautstark anfeuern werden. „Dank der Unterstützung unserer Zuschauer haben wir nur eines unserer zwölf Heimspiele verloren. Mehr sollen und werden es nicht sein“, gibt sich der Tscheche selbstbewusst und siegesgewiss.

Da sich die beiden Kontrahenten nach viermaligem Aufeinandertreffen gut kennen, weiß der Veilchen-Coach, wo er ansetzen muss, um eine Pleite wie vor einer Woche zu verhindern. „Wir müssen noch mehr Druck auf den Spielaufbau des Gegners ausüben, um Wolfenbüttel nicht ins Setplay kommen zu lassen“, sagt Sykora und baut dabei vor allem auf die Ball-Klau-Qualitäten seiner Spielerinnen um Steal-Königin Smalls.

Im Training haben die Veilchen intensiv daran gearbeitet, ihr Stellungsspiel unter den Körben zu optimieren und so die klare Rebound-Dominanz der Wolfenbütteler Innenspielerinnen Raelyn Price und Klaudia Grudzien einzudämmen. Um das zu schaffen, müssen Nicole Jones, Mayka Pilz, Jana Lücken und Corinna Dobroniak schon einen Sahnetag erwischen.

Allerdings sieht Sykora den Hauptgrund für die deutliche Unterlegenheit beim Rebound und damit für die Niederlage darin, „dass wir bei unseren Würfen unglücklich und oft mit viel Pech agiert haben“. So habe das Wolfpack immer wieder die Chance gehabt, sich Abpraller am eigenen Brett zu schnappen.

„Wenn wir vor heimischem Publikum normal treffen, sehen wir auch beim Rebound besser aus“, ist der Coach überzeugt. Besser verteidigen als zuletzt müssen die Veilchen darüber hinaus Distanzwurf-Spezialistin Carolin Christen, in Wolfenbüttel mit fünf erfolgreichen Dreiern bei sechs Versuchen Matchwinnerin neben Price und Ex-Veilchen Grudzien.

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08.12.2016 - 16:02 Uhr

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