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BG Göttingen Generals verzichten auf Regionalliga-Aufstieg

American Football BG Göttingen Generals verzichten auf Regionalliga-Aufstieg

Ausgelassen hatten die Footballer der BG 74 Generals am 22. Oktober 2014 nach dem 30:7-Sieg im Finale der Oberliga Nord gegen die Hamburg Ravens die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga nach zweijähriger Abstinenz gefeiert. Jetzt aber gab es die Ernüchterung. Die Göttinger verzichten schweren Herzens auf den Sprung in die höhere Klasse, weil dem Team von Coach Matthias Schmücker fast die gesamte erste Verteidigungslinie weggebrochen ist.

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Dem Jubel nach dem Titelgewinn der Oberliga Nord folgt bei den Göttingen Generals die Ernüchterung.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Abteilungsleiter Philip Arnold stellte deshalb beim Spielverbund Nord den Antrag auf Nichtaufstieg. Auf seiner Sitzung in Hamburg hat der Verbund dem Antrag zugestimmt.

Mit der derzeit zur Verfügung stehenden Mannschaft sei es sinnlos, in der Regionalliga anzutreten, sagt Arnold. Florian Bangert hat seine Karriere beendet, Sebastian Torke zieht nach Leipzig und Moris Brinkwerth (Kreuzbandriss), Jan Oberdiek (Wadenbeinbruch) sowie Vincent Theuer (Verdacht auf Kreuzbandriss) fallen lange aus.

Sie müssten von teilweise unerfahrenen und von Football-Anfängern ersetzt werden. Das wäre unverantwortlich, betont Arnold: „In der Regionalliga sind die Spieler viel athletischer und besser trainiert als in der Oberliga, dementsprechend härter ist auch die Gangart. Dem können wir die unerfahrenen und neuen Spieler nicht aussetzen – schließlich haben wir auch eine Fürsorgepflicht.“

„Wir werden jetzt einen neuen Anlauf nehmen“

Zudem müssten aufgrund der dünnen Personaldecke alle Akteure länger als verantwortbar auf dem Feld stehen, und das sei besonders in der Schlussphase eines Spiels gefährlich: Arnold: „Wenn man müde und abgekämpft ist und dann noch mal einen richtigen Hit kassiert, kann eine Menge passieren – Football ist nun mal eine knallharte Sportart.“

Hätte der Spielverbund Nord den Antrag der Generals abgelehnt und hätten diese trotzdem auf den Aufstieg verzichtet, hätten sie zwei Klassen tiefer in der Verbandsliga antreten müssen. „Wir hätten wahrscheinlich pro Spiel 100 Punkte gemacht“, mutmaßt Arnold. „Das hätte weder für unsere Gegner noch für uns Sinn gemacht“.

Dies und die Bundesspielordnung des American Football Verbandes Deutschland überzeugte den Nord-Verbund. Alle vier Mitglieder stimmten dem Generals-Antrag zu, teilte Holger Andre, Präsident des American Football und Cheerleading Verbandes Niedersachsen (AFCVN), auf Anfrage mit. „Wir werden jetzt einen neuen Anlauf nehmen“, kündigt Arnold an. „Vielleicht klappt es mit dem Aufstieg ja in der kommenden Saison“.

Von Hauke Rudolph

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