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BG muss siegen, um in Lokhalle zu spielen

Basketball-Eurocup BG muss siegen, um in Lokhalle zu spielen

Die Situation ist kurios. Obwohl die Veilchen sich bereits für das Viertelfinale im Basketball-Eurocup qualifiziert haben, kann es sein, dass in der Heimfestung Lokhalle in dieser Spielzeit kein Eurocupspiel mehr zu sehen sein wird.

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Im Kampf um den Gruppensieg in Bestform gefordert: Mike Scott (r.) gegen Budivelniks Ikolev.

Quelle: Pförtner

Nur wenn die BG Göttingen am Dienstag, 1. März, um 20 Uhr ihr „Heimspiel“ um den Gruppensieg in der Braunschweiger Volkswagenhalle gegen Budivelnik Kiew gewinnt, dürfen Veilchen und Fans noch einmal in die Lokhalle strömen. Ist das Motivation genug für das Team, gegen Budivelnik an die Leistungsgrenze zu gehen?

Trotz des Bundesliga-Pflichtsieges gegen das körperlich und spielerisch überfordert wirkende Schlusslicht Gloria Giants Düsseldorf war im Burgwächter-Castello deutlich zu sehen, dass Headcoach John Patrick mit der Spielweise seines Teams noch lange nicht zufrieden ist. Kopfschüttelnd und oft leise schimpfend ging er vor der Spielerbank auf und ab, versuchte so, den Frust über die Fehler und die des Öfteren fehlende Konzentration seiner Akteure zu bewältigen.

Im dritten Viertel versagte allerdings Patricks Selbstkontrolle. Nach einer erneut recht egoistischen Offensivaktion stampft der zweifache Trainer des Jahres wütend aufs Feld. Er reißt sich sein schwarzes Jacket vom Leib, nimmt sich Dwayne Anderson mit einer lauten Ansprache zur Brust und wechselt den 24-jährigen Leistungsträger sofort aus. Ausgerechnet Anderson mögen einige Zuschauer gedacht haben, denn „Euro-Dwayne“ war doch erneut bester Angreifer der BG, und er hatte auch schon sechs Rebounds auf seinem Konto. „Wir haben teilweise eins gegen fünf gespielt, so kann man ein Spiel nicht gewinnen. Ich musste laut werden“, so Patrick.

Gegen den unangefochtenen Tabellenführer der ukrainischen Super-Liga müssen die Veilchen sicherlich eine konzentriertere Leistung bringen, um sich den Traum vom Gruppensieg und den damit verbundenen großen Vorteilen für das Viertelfinale zu sichern. Denn nur mit einem Sieg gegen Budivelnik dürfen die Veilchen im Viertelfinale ihr Heimspiel in der Lokhalle austragen. Verliert die BG heute Abend, muss sie als Gruppenzweiter ihr Viertelfinalspiel-Heimspiel am 23. März austragen. Da die Lokhalle da allerdings belegt ist, muss diese Partie wieder in der Fremde ausgetragen werden – wieder in der Volkswagenhalle in Braunschweig?

Budivelnik wird heute sicherlich an die Leistungsgrenze gehen. Denn um den Einzug in die Runde der letzten acht Klubs sicher zu schaffen, benötigen die Ukrainer einen Sieg. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Aris Thessaloniki gegen Le Mans stehen nämlich die Griechen mit den Veilchen im Viertelfinale.

Bester Budivelnik-Akteur des Hinspiels war Lamayne Wilson mit 19 Punkten. Ihn in Schach zu halten wird eine der zentralen Aufgaben für die BG-Defense werden. Auf einen Neuen im Budivelnik-Dress muss aber auch der Fokus gerichtet sein. Der Euroleague-erfahrene US-Guard Dewarick Spencer wurde nachverpflichtet. Er markierte in zwei Eurocup-Einsätzen durchschnittlich 13 Punkte und verteilte je vier Assists. „Spencer ist ein weiterer Hochkaräter in der enorm talentierte Mannschaft des Trainers Josep Maria Berrocal“, warnt Patrick.

Für den Fall des Sieges kündigte Patrick eine große Feier an: „Ich kann meinen Geburtstag am 29. Februar ja nur alle vier Jahre feiern. Wenn wir Budivelnik schlagen, dann gibt es aber ein großes Fest.“

Lediglich „ein paar Formalitäten“ stehen nach Aussage von BG-Manager Marc Franz der Vertragsverlängerung mit Antoine Jordan noch im Wege. „Scoops“ Vertrag wurde vor 14 Tagen um zwei Wochen verlängerte und läuft morgen aus. Brisant scheint, dass diese Personalie nicht mehr in der Macht der BG Göttingen liegt. „Seit Ende Januar hat die Basketball-Bundesliga uns mit einer neuen Auflage belegt. Das ist nichts Gravierendes. Der Vertrag liegt jetzt beim Lizenzierungsausschuss der BBL, der dann entscheidet. Ich habe aber ein gutes Gefühl“, so Franz. BBL-Pressesprecher Dirk Kaiser betonte: „Das ist Teil des routinemäßigen Lizenzierungsverfahrens. So begleiten wir manchmal Klubs.“ So unter anderem schon in Düsseldorf und Gießen geschehen.

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