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Bamberg „hat das Potenzial, jeden zu schlagen“

Basketball Bamberg „hat das Potenzial, jeden zu schlagen“

Hauptrunden-Zweiter gegen Siebter – das klingt nach einer nicht übermäßig schweren Prüfung. Doch um die Aufgabe, sich in den Viertelfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga gegen Brose Bamberg behaupten zu müssen, beneidet kein Konkurrent die MEG Göttingen.

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Duell mit Haken und Ösen: Die Zuschauer in der Lokhalle dürfen auf die bissigen Zweikämpfe zwischen John Little (rechts) und Bambergs Spielmacher Filiberto Rivera gespannt sein.

Quelle: Pförtner

Für die Auftaktpartie am morgigen Freitag um 19.30 Uhr in der Lokhalle gibt es nur noch wenige Karten.

Als nach dem Hauptrunden-Finale am vergangenen Sonnabend feststand, dass die Veilchen als Tabellenzweiter den Brose-Brocken schlucken müssen, war das Aufatmen bei Spitzenreiter Alba Berlin und dem Dritten EWE Oldenburg bis in die südniedersächsische Provinz zu vernehmen. Als einziges Team hatten die Bamberger in Berlin gewonnen und den Titelverteidiger damit zweimal geschlagen. Oldenburg war gegen die Brose Baskets zwar jeweils als knapper Sieger vom Parkett gegangen, rechnet sich gegen die sechstplatzierten Skyliners aber offenbar bessere Chancen aus, ins Halbfinale einzuziehen als gegen den wieder erstarkten Deutschen Meister von 2005 und 2007.

Mit zwölf Niederlagen in 22 Spielen ziemlich holperig in die Saison gestartet, hatte sich die Mannschaft von Bauermann-Nachfolger Chris Fleming am vorletzten Spieltag nach 9:2 Siegen als Siebter in die Playoffs gehievt. Trotz der knappen Landung wäre für die ambitionierten Franken, die mit mehr als sechs Millionen Euro über den größten Etat der Liga hinter Alba Berlin (offiziell 6,8 Millionen Euro) verfügen, das erneute Scheitern im Viertelfinale (im Vorjahr gegen Oldenburg) eine herbe Enttäuschung. Eine konkrete Zielvorgabe lässt sich Brose-Sprecher Thomas Meyer allerdings nicht entlocken. 

„Potenzial, alle zu schlagen“

Der gebürtige Göttinger spult statt dessen bewährte Verbal-Rituale ab („Wir freuen uns auf die Playoff-Serie und schauen von Spiel zu Spiel“) und betont die Stärke des Gegners: „Es kommt nicht von ungefähr, dass die Göttinger so weit oben stehen, das hat nichts mit Zufall oder Glück zu tun. Es ist sehr schwer, sich auf ihre unorthodoxe Spielweise und aggressive Verteidigung einzustellen. Wesentlich leichter ist das gegen Oldenburg oder Berlin mit ihren klar strukturierten Systemen.“ 

Angst vor den Veilchen habe man aber nicht. Zwar haben die Brose Baskets in der Lokhalle mit 69:71 verloren, in der heimischen Jako-Arena die Göttinger aber sowohl im Pokal (76:70) als auch im Punktspiel (88:78) besiegt. „Im Laufe der Saison hat sich eine starke Mannschaft gefunden, die das Potenzial hat,jeden in der Liga zu schlagen“, erklärt Meyer selbstbewusst.

Von Michael Geisendorf

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