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Basketball: BBT Göttingen wandelt Nervosität in Energie um

Nachwuchs-Bundesliga Basketball: BBT Göttingen wandelt Nervosität in Energie um

Besser hätte die Premiere von Sepehr Seyed Tarrah als Coach der U-19-Mannschaft des BBT Göttingen nicht laufen können. In der ersten Qualifikationsrunde zum Wiederaufstieg in die Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) entschied seine Mannschaft im Dreierturnier beide Spiele für sich.

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Die Spieler des BBT Göttingen feiern nach dem Erfolg über Düsseldorf den Sieg im ersten von zwei Aufstiegsturnieren.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Jeweils 300 Zuschauer feierten in der heimischen Hainberghalle den 86:60 (61:40, 33:29, 13:10)-Erfolg über die TG Hanau Wings und den 72:63 (53:48, 37:34, 20:20)-Sieg gegen die Giants Düsseldorf Juniors, mit dem sich die Göttinger als Erster der Gruppe B vor Hanau  (92:73-Sieger gegen Düsseldorf) fürs zweite und entscheidende Turnier am kommenden Wochenende qualifiziert haben.  

 
Dort treffen Göttingen  und Hanau auf den UBC Münster und die Junior Lions Braunschweig, Erster und Zweiter der Gruppe A. Da das BBT das Ergebnis gegen Hanau ins zweite Turnier mitnimmt, dürfte ein Sieg reichen, um als Erster oder Zweiter den Sprung in die höchste deutsche U-19-Liga zu schaffen. Das BBT hat sich auch für die Ausrichtung des zweiten Turniers beworben. Die Entscheidung über den Austragungsort fällt in den nächsten Tagen.

 
„Wir waren vor den Spielen gegen Hanau und Düsseldorf alle sehr nervös“, gestand Seyed Tarrah. „Trainer und Spieler, weil wir die Gegner nicht genau einschätzen konnten, also nicht wussten, was auf uns zukommt. Die Spieler, weil sie sich vor so vielen Zuschauern möglichst gut präsentieren wollten, und ich, weil es meine ersten Partien in der Verantwortung als Headcoach waren. Es hat noch nicht alles geklappt, aber die Jungs haben im Großen und Ganzen umgesetzt, was ich von ihnen wollte. Vor allem aber haben sie die Nervosität in Energie umgewandelt – und Energie ist das Wichtigste, um im Basketball erfolgreich zu sein.“

 
Eine begeisternde Vorstellung lieferten die jungen Göttinger in der zweiten Halbzeit gegen Hanau. Nach den umkämpften ersten beiden Vierteln gelang es dem BBT nach der Pause durch eine konzentrierte, aggressive Verteidigung, die schnellen, technisch versierten und bis dahin treffsicheren Hessen aus dem Rhythmus zu bringen und aus zahlreichen Ballgewinnen erfolgreiche Angriffe zu generieren. Nach knapper Halbzeitführung (33:29) sorgte das BBT im dritten Viertel mit einem 28:12-Lauf für einen beruhigenden Vorsprung, den das Team im Schlussabschnitt noch ausbaute.

 
Nach der deftigen 73:92-Pleite Düsseldorfs gegen Hanau erwarteten etliche Zuschauer einen Spaziergang ihres Teams gegen die Giants. Doch weit gefehlt: Sie ließen sich bis kurz vor Schluss nicht abschütteln und kamen nach Rückständen immer wieder zurück, zum Beispiel mit einem 15:1-Lauf von 13:19 (8.) zur 28:20-Führung (12.). Angefeuert von ihren Fans, schlugen die Göttinger entschlossen zurück und stellten Anfang des vierten Viertels die Weichen auf Sieg, den sie sich auch nicht mehr nehmen ließen, als die Giants in der 37. Minute auf 63:66 aufschlossen.

 
Mit einem mulmigen Gefühl, am Ende aber sehr erleichtert, absolvierte Rückkehrer Jan Mügge die ersten Aufritte in seiner Heimatstadt nach drei Jahren in Quakenbrück und Oldenburg. „Da ich bislang erst zweimal mit dem Team trainieren konnte, weil ich bis zu den Sommerferien in Oldenburg zur Schule gehe, bin ich noch nicht richtig drin und nicht mit den Systemen vertraut. Einiges hat aber schon ganz gut geklappt“, sagte der 16-Jährige. „Jan bringt Qualität, die wir brauchen“, lobte Seyed Tarrah.

 

Von Michael Geisendorf

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